224  Kunsthochschulen.

b)  Ausgaben  u.  a.:

Lehrergehälter  .  .  .  .  .....115741,03M.,
für  Verwaltung  en  4235,—  ,
Verschiedenes.  .  .  .  2...  1898352  „

Stipendien:  Peter  Wilhelm  Müller-Stiftung,  Frankfurt  a.M.,  750  M.  für  zwei
Freistellen,  Stipendien  aus  Überschüssen  der  Konzertgesellschaft.

14.  Dr.  Hochs  Konservatorium  in  Frankfurt  a.M.

Frrichtet  1878  aus  dem  Vermögen  des  1874  verstorbenen
Dr.  jur.  Joseph  Paul  Johann  Hoch  zu  Frankfurt  a.  M.  als  Privatkonservatorium.


Aufsicht:  ein  Kuratorium  aus  7  Mitgliedern.
Verwaltung:  ein  Dircktor.

Ziel:  gründliche  Ausbildung  begabter  Zöglinge  in  allen  Zweigen
der  Tonkunst.

Lehrplan:  a)  in  der  Instrumentalschule:  Klavier,  Orgel,  Streichund
  Blasinstrumente;  b)  in  der  Sologesangsschule:  Konzert-  und
dramatischer  Gesang;  c)  in  der  Theorieschule:  Kontrapunkt,  Kanon,
Fuge,  Formenlehre,  Instrumentation,  Partiturspiel,  Dirigieren.  Für
alle  3  Schulen  daneben  die  erforderlichen  Hilfsfächer.  Für  Klavierlehrerinnen:
  ein  theoretisch-praktischer  Kursus  über  Methodik  des
Klavier-Unterrichts.

Lehrkörper:  43  Lehrer  und  7  Lehrerinnen.

Besuch:  Vorschule:  Konservatorium:  Seminar:
1900/1  135)  Schüler  82  Schüler,  176  Schülerinnen,  28  Schülerinnen,
1901/2  1427  beiderlei  5  ,,  159  »  26  »
1902/3  158)  Geschlechts  8  159  »  25  »

Etat  für  1903/4:  Ausgaben  118000  A.,  die  gedeckt  werden  aus
100  000  M.  Schulgeldern,  Zuschüssen  aus  der  Dr.  Hoch-Stiftung,  der
Mozartstiftung  und  aus  einer  staatlichen  Subvention  von  jährlich

1000  M.

Stipendien:  Stipendienfonds  des  Konservatoriums.

15.  C.  Schottes  Konservatorium  für  Musik  in  Hildesheim.

1898  mit  städtischer  Unterstützung  begründet.
Aufsichtsbehörde:  ein  Musikausschuß  aus  Vertretern  der  Stadt.
Verwaltung:  ein  Direktor.