Teil  2.  Der  Weg  zur  Hilfsdienstkraft.

C.  Die  Aufgaben.

Die  Tätigkeit  einer  Hilfsdienstkraft  ruht  auf  zwei  Säulen:  der
Erfüllung  der  ihr  im  Rahmen  des  vaterländischen  Hilfsdienstes  zugewiesenen
  Aufgaben  und  der  eigenen  Fortbildung.

Der  vaterländische  Hilfsdienst  bildet  die  Verwaltung  des  Gesamtstaates
  ab,  welche  am  2.  April  2030  dem  legitimen  Staatsoberhaupt
unterstellt  wird.  Die  Verwaltung  kann  nur  aufgebaut  werden,  wenn
sich  genug  Hilfsdienstkräfte  in  das  Gefüge  einbringen,  mitarbeiten
und  fortbilden.  Da  es  keine  historische  Blaupause  zur  Restauration
eines  Staates  gibt,  ist  es  erforderlich,  selbstständig  Bereiche  zu
studieren,  zu  denen  aktuell  noch  keine  Schulungen  vom  Hilfsdienst
angeboten  werden.  Die  eigene  Fortbildung  ist  der  Schlüssel  zum
Erfolg.  Angefangen  bei  den  Wissens-  und  Schulungsangeboten  des
ewigen  Bundes  und  des  vaterländischen  Hilfsdienstes  bis  zum
Studium  von  Fachliteratur  in  der  Staatsbibliothek.

D.  Das  sind  keine  Aufgaben.

Alles,  was  nicht  im  vorigen  Punkt  aufgezählt  wurde,  gehört  nicht  zu
den  Aufgaben  einer  Hilfsdienstkraft.  Für  sie  ist  es  Zeit,  den
Materialismus  und  alles  Energiezehrende  hinter  sich  zu  lassen:
Telegram-Kanäle,  „TikTok-Feeds“,  Zeitungen,  Sportnachrichten,  falsche
  Freunde  uvm.  Stattdessen  gilt  es,  das  eigene  Leben  in  die  Hand
zu  nehmen,  zu  organisieren  und  zu  strukturieren.  Ein  Geheimnis  des
Erfolgs  sind  Routinen,  z.B.  jeden  Tag  zu  einer  bestimmten  Uhrzeit  an
den  VHD-Rechner  zu  gehen  und  eine,  den  eigenen  Möglichkeiten
entsprechende,  Zeit  zu  arbeiten.  Wie  die  zielgerichtete  Eigenorganisation
  aussieht,  muß  jeder  für  sich  selbst  herausfinden.  Wichtig  ist
nur,  daß  der  Dienst  am  Vaterland  zur  täglichen  Routine  wird.

26