Teil  2.  Der  Weg  zur  Hilfsdienstkraft.

E.  Exkurs:  Fokussierung.

Wer  bis  hierher  gelesen  hat,  fragt  sich  vielleicht,  wie  er  noch  zusätzlich
zu  seinen  bestehenden  Verpflichtungen  Zeit  und  Kraft  für  die  Mitarbeit
  im  vaterländischen  Hilfsdienst  erübrigen  kann  und  soll.  Es
braucht  schließlich  auch  Raum  für  Entspannung  und  Mufße.

Jeder  hat  es  bereits  erlebt,  daß  er  sich  in  Aktivitäten  verloren  hat,
die  ihm  im  Nachhinein  als  reine  Zeitverschwendung  erschienen  sind.
Hier  seien  exemplarisch  soziale  Medien  und  Fernsehen  als  große
Zeitfresser  genannt;  eben  all  das,  was  über  Bildschirme  konsumiert
werden  kann.

Wer  seine  Zeit  selbst  plant,  der  ist  (wieder)  Herr  über  sein  Leben
und  er  wird  möglicherweise  überrascht  sein,  daß  er  leistungsfähiger  ist
und  plötzlich  mehr  Zeit  zur  Erholung  hat.  Er  ist  fokussiert,  was
wiederum  zu  mehr  Zufriedenheit  und  Entspannung  führt.

F.  Wie  verhält  sich  eine  Hilfsdienstkraft?

Eine  Hilfsdienstkraft  führt  zwei  Leben.  Um  den  Unterhalt  zu  bestreiten,
  ist  in  der  Regel  eine  Arbeit  und  die  Auseinandersetzung  mit
der  Fremdverwaltung  erforderlich.  Gleichzeitig  leistet  sie  ihren  Hilfsdienst
  für  das  Vaterland.

Der  erste  Schritt  in  die  Freiheit  beginnt  mit  Verzicht.  Kronprinz
Wilhelm  war  sich  1914  sicher,  daß  die  Deutschen  diesen  Krieg  nicht
verlieren,  weil  sie  niemals  dem  Materialismus  verfallen  würden.

Verloren  ist  der  Krieg  nicht,  aber  viele  Deutsche  betrachten  die
wirklich  wichtigen  Dinge  im  Leben  nur  mit  verschleiertem  Blick.  Bisweilen
  wirken  sie  gar  blind.

Vgl.  Kronprinz  Wilhelm  „Meine  Erinnerungen  aus  Deutschlands  Heldenkampf“,  1923,  S.  116.

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