Nachwort.

Melden  ist  der  Anfang.  Die  Anwärterschaft  vertieft,  die  Schulung
formt,  die  Praxis  schärft.  Wer  sich  meldet,  hat  den  ersten  Schritt  getan
und  bewiesen,  daß  die  deutsche  Zukunft  ihm  am  Herzen  liegt  und
daß  er  es  ernst  meint.  Geh  ihn.

Zeig  Flagge.

In  Teil  7  hast  du  gelesen,  was  die  Reichskriegsflagge  ist:  das  letzte
legitime  Hoheitssymbol  des  Deutschen  Reiches  im  Kriegs-  und
Belagerungszustandes.  Du  kennst  ihre  völkerrechtliche  Bedeutung,
ihren  Kombattantenstatus  gemäß  der  Haager  Landkriegsordnung,
ihre  Stellung  als  Rechtstitel  einer  rechtsfähigen  Nation  im  fortbestehenden
  Kriegszustand.

Im  Buch  ist  sie  Druckerschwärze  auf  Papier.  Am  Mast  ist  sie  ein
klares  Bekenntnis.  Dies  ist  aber  keinsfalls  als  Aufruf  zum  Hissen  der
Reichskriegsflagge  zu  verstehen.  Es  gibt  mehrere  Möglichkeiten,
Flagge  zu  zeigen  und  sich  zum  verfassungsmäßigen  Zustand  zu
bekennen:  25  Flaggen  deutscher  Bundesstaaten,  die  deutsche
Nationalflagge  und  die  Reichskriegsflagge.

Es  ist  nicht  wichtig,  welche  Flagge  gehisst  wird.  Wichtig  ist  nur,
dafs  überhaupt  Flagge  gezeigt  wird.  Hisse  eine.  An  deinem  Haus,  auf
deinem  Grundstück,  wo  immer  du  das  Recht  dazu  hast.  Laß  dein
Bewußtsein  sichtbar  sein.  Die  Flagge  zeigt,  wem  du  dienst  und  unter
welchem  Zeichen  du  stehst.  Sie  spricht,  bevor  du  ein  Wort  gesagt  hast.
Sie  unterscheidet  dich  von  denen,  die  nur  lesen,  und  macht  aus  einem
privaten  Entschluß  eine  öffentliche  Tatsache.

Das  Hissen  einer  Flagge  birgt  ein  Risiko,  und  das  ist  der  Sinn  der
Sache.  Ein  Bekenntnis,  das  nichts  kostet,  zählt  nicht.  Nur  was  sichtbar
ist  und  Folgen  haben  kann,  zählt.  Eine  Flagge  am  Mast  schafft  eine
Wirklichkeit,  an  der  niemand  vorbeisehen  kann.  Am  wenigsten  du

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