Der  Feldzug  in  Baden.  191

denke,  daß  vielmehr,  wofern  nur  König  Friedrich  Wilhelm  IV.  die  Krone
annehme,  kein  einziger  Fürst  seine  Zustimmung  verweigern  werde.  Diese
Seite  der  Frage  hatte  dem  Prinzen  bisher  ferner  zu  liegen  geschienen.
Endlich  aber,  da  er  nicht  uns  und  wir  nicht  ihn  überzeugen  konnten,
schloß  er  mit  der  Versicherung,  daß  der  König  von  der  besten  Absicht
getragen  sei  und  nur  die  notwendig  gebotene  Rücksicht  auf  das  Der-Bältnis
  zu  seinen  Mitfürsten,  welches  von  zartester  Ratur  sei,  ihn  auf

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Empfang  der  Kniserdeputation  unter  Führung  des  Prüsidenten  Simson  brim  Prinzen  von  Prrußen.

den  eingeschlagenen  Weg  geführt  habe  in  der  ÜUberzeugung,  daß  gerade
dies  der  Weg  zum  Siele  sei;  und  wir  alle  würden  gewiß  noch  das  Siel
erreichen,  wenn  nur  das  Harlament  der  ruhigen  Entwickelung  nicht  vorgreife
  und  nicht  vorschnell  die  Sachlage  alteriere.

„Mit  dieser  Schlußerklärung  zog  der  Hrinz  sich  zurück,  und  es  trat
nunmehr  seine  Gemahlin  in  unsern  Kreis,  eine  hohe  Frau  von  edler
Gestalt  und  Schönheit,  eine  Maria  Theresia,  mit  dem  Geiste  und  der
Entschlossenheit  des  WMannes  und  der  Sanftmut  und  Weichbeit  des
Weibes,  eine  Frau,  der  man  gern  die  Krone  aufs  Haupt  setzte,  weil  sie