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Geistliche  von  denselben  als  Weltkinder  angeseben  „und
nicht  beachtet  wurden.  Aebnliches  begegnete  mir  auch
sonst,  und  zur  Zeit  der  französischen  Revolution  hat  mich
dieses  ehrwürdige  Anseben  oft  in  die  größte  Verlegenheit
gesetzt,  indem  man  mich  überall  für  einen  französischen
emtgrirten  Geistlichen  nahm.

Zu  der  Zeit,  als  mein  Bruder  schon  ein  Jahr  von
Reisen  zurück  war,  und  das  Metier  unfrer  Eltern  übernommen
  hatte,  fügte  es  sich  gerade  im  Frübjabr  1787,
daß  ich  einen  Antrag  nach  Zurich  zu  reisen  bekam,  um
daselbst  die  Aufsicht  über  die  Ausführung  eines  projectir.
ten  neuen  Kornhauses  zu  übernehmen.  Mit  Vergnügen
folgte  ich  diesem  Ruf,  der  mir  über  Strasburg  durch
einen  dasigen  Freund  zugekommen  war,  weil  ich  ohnepin
in  diesem  Jahr  auf  Reisen  geben  wollte,  und  bisher  mit
mir  selbst  nicht  einig  werden  konnte,  welchen  Weg  ich
für  meine  weitere  Ausbildung  nehmen,  und  ob  ich  zuerst
Deutschland  oder  Frankreich  besuchen  sollte.

Da  ich  gewohnt  war,  mir  seit  meinem  vierzehnten
Jabre  meinen  eigenen  Unterbalt  neben  meinem  übrigen
  Studium  selbst  zu  verdienen,  so  wollte  ich  aus
Sparsamkeit  das  mir  von  meinen  Eltern  zugekommene
Vermögen  nicht  ohne  Noth  angreifen;  es  war  aber
schwer,  einen  Platz  zu  finden,  wo  ich  meinen  Unterbalt
gewinnen,  und  daneben  auch  mein  Studium  fortsetzen
konnte.  Der  Ruf  nach  Zürich  war  mir  deshalb  in  jeder
Rücksicht  willkommen,  und  für  mich  auch  sehr  greignet.
Binnen  der  zwei  Jahre,  welche  ich  in  Zürich  zubrachte,
suchte  ich  mich  etwas  weniges  im  Radiren  und  Kupferstechen
  einzuüben)  und  machte  einige  für  mich  quherst