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interessante  Schweizer  Reisen  auf  die  Alpen  und  Gletscher
  mit  Herrn  Ingenieur  Fees,  der  mit  dem  Reisebarometer
  verschiedene  Bergböben  für  das  ustierische
Schweizermodell  bestimmte.  Meine  Berufsgeschäfte  waren
  im  Wesentlichen  dieselben,  wie  ich  sie  früber  zu
Hause  betrieben.  Zwar  hatte  ich  nicht  so  viele  Gelegenbeit,
  etwas  Erbebliches  in  dem  Baufach  zu  erlernen,
indem  das  Kornbaus,  wegen  dessen  ich  nach  Zürich  berufen
  war,  nicht  gebaut  wurde,  und  ich  mich  desbalb  nur
mit  der  Aufsicht  bei  Errichtung  einiger  Wohnungen  und
verschiedener  Land-Oekonomie-Gebdade,  wozu  ich  jedoch
größtentbeils  die  Pläne  selbst  entwarf,  begnügen  mußte;
allein  die  Bekanntschaft,  welche  ich  mit  so  manchen  geschickten
  Künstlern  und  interessanten  Kunftfreunden  in
Zürich  zu  machen  Gelegenbeit  fand,  war  für  mich  von
dußerster  Wichtigkeit,  und  die  Achtung,  die  man  mir
dazumal  als  einem  jungen  thätigen  und  wissenschaftlichen
Manne  angedeiben  ließ,  gab  meinem  Bestreben  nach
Vervollkommnung  immer  mehr  Fettigkeit,  obne  daß  ich
überseben  hätte,  was.  mir  noch  mangelte.  Dadurch,  daß
ich  in  Zürich  einigen  jungen  Malern  Unterricht  in  der
perspectivischen  Zeichnungslehre  gab,  und  mir  durch
meine  übrigen  architektonischen  Arbeiten  einigen  Kredit
bei  den  älteren  Künftlern  daselbst  erwarb,  lernte  ich  im
Umgange  mit  diesen  Männern  zuerst  das  Handwerksmäßige
  von  der  Kunß  unterscheiden,  und  dadurch  lernte
ich  nun  allmälig  das  weite  Feld  überschauen,  welches  ich
zu  durchwandeln  hatte.

Ob  es  mir  gleichwobl  in  Zürich  gut  gieng  und  keine
Nahrungssorgen  mich  drückten,  und  ich  als  ein  junger