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zurück.  Im  Spätjahr  1789,  als  ich  ein  halbes  Jahr  in
Lausanne  zugebracht,  bekam  ich  einen  Brief,  worin  ich
wegen  des  Todes  meiner  Schwester  nach  Hause  berufen
wurde.

Ich  blieb  den  Winter  über  in  Karlsrube.  Durch  den
Tod  meiner  älteren  Schwester  batte  ich  einige  tausend
Gulden  ererbt,  und  machte  jetzt  allerlei  Entwürfe,  dieses
Geld  zu  meiner  wetteren  Ausbildung  zu  verwenden.
Meine  Vormünder  wußten  allerlei  dagegen  einzuwenden,
und  meinten,  zur  Fortsetzung  des  väterlichen  Gewerbes
seyen  weder  große  Reisen,  noch  kostbare  Studien  erforderlich.
  Ich  war  inzwischen  mündig  geworden,  und  folgte
dem  inneren  Antrieb.  Bald  fand  sich  auch  die  Veranlassung
  zu  einem  Reiseplan.

Herr  von  Haller  aus  Bern  batte  mit  mir  das  Gymnasium
  in  Karlsrube  besucht,  und  befand  sich  in  dieser
Zeit  in  Mannheim,  wo  er  auf  Koften  seiner  Regierung
die  Baukunst  Kfudirte.  Wir  waren  Freunde,  und  ich
theilte  ihm  meinen  ersten  Gedanken  mit,  nach  Paris  zu
geben.  Er  bielt  es  für  zweckmäßiger,  nach  Wien  und
später  von  da  nach  Dresden  zu  geben,  und  an  den  dortigen
  Akademien  unsere  Studien  fortzusetzen.  Dieser
Plan  batte  die  ganze  Billigung  meines  väterlichen  Freundes,
  des  Major  Lux,  zumal  da  ich  auf  diesem  Wege
einen  Gefäbrten  hatte,  den  Freundschaft  und  gleiche.
Beschäftigungen  mit  mir  verbanden.  Bevor  wir  die
Reise  antraten,  verlangte  Herr  Major  Lux,  daß  ich  dem
damaligen  Minister,  Freiberrn  von  Edelsheim,  dem
Freunde  von  Mengs  und  warmen  Beförderer  aller  Kunst
und  Wissenschaft,  der  mich  kannte  und  mit  welchem  Lur