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Bevor  mein  Reisegefährte  und  ich  Wien  verließen,
erlebten  wir  noch  ein  kleines  Abentheuer.  Einige  Abende
vor  unserer  Abreise  gab  uns  Herr  von  Alt  einen  kleinen
Abschiedsschmaus,  wozu  er  mehrere  Freunde  des  Hauses
einlud,  die  wir  früher  bei  ibm  kennen  gelernt  hatten?
allein  die  Personen  nur  nach  ibren  Namen  und  nicht
nach  ihren  Ständen  und  Dienstverhältnissen  kannten.
Als  wir  gegen  Mitternacht  uns  von  unserm  Wirth  verabschiedeten
  und  nach  Hause  giengen,  erbot  sich  ein  Herr
der  Gesellschaft,  uns  zu  begleiten,  weil  er  ungefäbr  den
nämlichen  Weg  zu  machen  hätte.  Unterwegs  sagte  er:
Nun,  meine  Herren,  Sie  wollen  uns  also  wirklich  verlassen,
  und  sind  desbalb  auch  schon  ganz  reisefertig.  O
ja,  erwiederte  mein  Freund;  allein  reisefertig  sind  wir
jetzt  noch  nicht  ganz,  denn  wir  haben  noch  einen  Kampf
mit  der  abscheulichen  Wiener  Poltzei  wegen  unserer  Pässe
zu  bestehen  „und  das  kann  uns  noch  einige  Tage  aufhalten.
  Ach  nein,  gab  der  Begleiter  zur  Antwort,  Ibre
Reisepässe  fertigt  Ibnen  die  Polizei  in  einigen  Minuten
aus.  Wie:  in  einigen  Minuten?  versetzte  Herr  von  Haller;
  Herr,  Sie  kennen  die  versluchte  Wiener  Polizei
nicht,  denn  ich  hatte  vor  einigen  Monaten  mit  zwei
meiner  Landsleute  mehr  als  acht  Tage  lang  wegen  der
Pässe  mich  berumzuhudeln.  Ja,  das  ist  etwas  Anderes,
versehbte  der  Mann;  Ibre  Landsleute  werden  ihre  Püsse
nicht  in  Ordnung  gebabt  haben.  Den  Teufel  hatten  sie
ibre  Pässe  nicht  in  Ordnung,  platzte  mein  Freund  beraus,
  sie  hatten  Passe  von  Haus  und  von.  Göttingen,  w#-sie
  Kudirt  batten.  Meine  Herren,  entgegnete  der  P#
gleiter  wieder,  das  wissen  Sie  nicht  recht,  ich  muß  es