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besser  wissen,  denn  ich  bin  der  Polizeidirector;  und  damit
  Sie  für  die  Zukunft  besser  von  der  Wiener  Polizei
sprechen  und  denken  lernen,  so  will  ich  Sie  nun  vollends
auf  Ihre  Zimmer  begleiten,  Sie  geben  mir  Ihre  Pässe
mit,  und  morgen  früh  um  acht  Uhr  sollen  Sie  solche  in
schönster  Ordnung  wieder  ausgefertigt  ins  Haus  geschickt
bekommen.

Beschämt  über  diese  großmüthige  Rache,  die  freilich
nicht  jeder  Pelizeidirector  auf  gleiche  Art  genommen
baben  würde,  mußten  wir  nun,  ob  wir  wollten  oder
nicht,  das  Erbieten  annehmen,  und  am  andern.  Morgen
erhielten  wir  unsere  Pässe  um  acht  Uhr  durch  einen  Unterpolizeibeamten
  auf  eine  sebr  höfliche  Weise  mit  vielen
Complimenten,  als  Bekannte  seines  Directors,  welcher,
wie  er  sagte,  uns  noch  einmal  eine  glückliche  Reise  wünschen
  lasse.  Um  jedoch  unsere  Sache  wieder  gut  zu
machen,  so  machten  wir  dem  Director  noch  einen  Abschiedsbesuch,
  und  dankten  ihm  für  seine  uns  erwiesene
Höslichkeit.  ·

Nachdem  ich  mich  über  drei  Vierteliabre  in  Wien
aufgehalten,  und  die  dortigen  Anstalten  für  meine  Bildung
  so  viel  wie  möglich  mit  Eifer  benutzt  hatte,  gieng
ich  mit  meinem  Freund  Haller  nach  Dresden.  Wir  traten
unsere  Neise  mit  Anfang  Novembers  an,  und  nahmen
den  Weg  durch  Mähren  und  Böhmen.

Von  dieser  meiner  Reise  babe  ich  wenig  zu  bemerken.
Es  waren  hauptsächlich  die  schönen,  malerischen  Gegenden,
  welche  uns  anzogen  und  Stoff  zur  Unterhaltung
gaben.  Einige  Punkte  riefen  uns  die  Erinnerungen  an
den  siebenjährigen  Krieg  und  den  Helden  desselben,