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dreieckigten,  scharf  zugespitzten  Hut.  Die  langen  blonden
  Locken  sielen  ihm  auf  die  Schultern  herab,  und  gaben
ihm  das  Anseben  eines  Christuskopfs.  Beim  Eintritt  in
das  Zimmer  breitete  er  beide  Arme  aus,  und  begann
ziemlich  patbetisch:  Meine  Herren,  ich  habe  im  Intelligenzblatt
  gelesen,  daß  in  diesem  Gaßbofe  drei  Architekten
angekommen  Und.  Da  ich  selbst  Künstler  bin,  so  wäre
mir's  sehr  erwünscht,  Ihre  Bekanntschaft  zu  machen.
Wenn  Ste  erlauben,  so  werde  ich  ein  wenig  bei  Lbnen
verweilen  und  ein  Glas  Bier  mit  Ihnen  trinken.

Wir  bießen  ihn  willkommen,  ob  wir  uns  gleich  bei
seinem  Anblick  und  Benehmen  des  Lachens  kaum  erwebren
  konnten,  und  haten  ihn  Platz  zu  nehmen.  Nachdem
er  Hut  und  Stock  abgelegt  hatte,  begann  er  ein  ziemlich
allgemeines  Gespräch,  woraus  jedoch  bald  hervorgieng,
daß  es  ihm  mehr  um  die  Bekanntschaft  Bürnads  als  die
unsrige  zu  tbun  sey.  Er  erzählte  mancherlei  von  Berlin,
wober  er  vor  einigen  Wochen  gekommen  war,  um  seine
Freunde  in  Dresden  zu  besuchen.  Obngefäbr  nach  einer
Stunde  empfahl  er  sich  wieder,  und  sagte  beim  Abschied
zu  mir  und  Haller,  wir  möchten  ihn  in  Berlin  besuchen,
falls  wir  von  Dresden  dortbhin  kommen  sollten.

Durch  Herrn  Bürnad,  welcher  acht  Tage  in  Dresden
verweilte,  um  mit  uns  alle  die  dortigen  Kunstschätze  zu
seben,  batten  wir  das  Glück,  mit  den  ersten  Künstlern
der  Reßdenz  bekannt  zu  werden,  und  da  er  überdies  mit
den  vorzüglichsten  Kunstwerken  in  Rom  bekannt  und  vertraut
  war,  so  mußte  mir  seine  Gesellschaft  dußerst  nützlich
  seyn;  denn  ob  ich  gleichwohl  bisber  mehrere  interessante
  Bildergallerien  und  andere  Kunstwerke  geseben  hatte,