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glückliche  Reise,  und  schließe  mir  bier  einen  Brief  an
seinen  Freund,  Herrn  Rath  Reitzenstein,  bei,  der  mir
in  Rom  sehr  viel  Angenehmes  erweisen  könne.

Ich  batte  damals  noch  kaum  den  Gedanken  an  Rom
gebabt,  und  der  Irrthum  war  obne  Zwelfel  durch  mein
Gespräch  mit  Demoiselle  Weinlich  über  jene  Stadt  entstanden.
  Briefe  nach  Berlin  zu  verlangen,  dazu  war  es
jetzt  zu  spät,  denn  eben  fuhr  der  Küutscher  mit  einem
seiner  Reisenden  an  unserm  Gastbof  vor.  Mein  Freund
und  ich  mußten  uns  daber  in  unser  Schickfal  ergeben,
und  unser  Heil  in  der  Königsstadt  ohne  Empfeblungen
versuchen.

Der  Fremde,  welcher  bereits  seinen  Platz  im  Wagen
eingenommen,  schien,  der  gebrochenen  Sprache  nach,  ein
Italtener,  was  sich  auch  später  bestätigte.  Wir  fuhren
nun  durch  einige  Straßen,  um  den  zweiten  Mann  aufzunehmen.
  Als  wir  an  der  Wohnung  desselben  ankamen,
war  schon  eine  Menge  kleinen  Gepäcks,  als  Schachteln,
Klystierspritzen  u.  s.  w.  in  Bereitschaft,  wodurch  der
Naum  im  Wagen  gar  sebr  verengt  wurde.  Endlich  erschien
  denn  auch  der  Reisegefährte  selbst,  voran  ein  Diener
  mit  der  Laterne,  und  binter  ihm  der  Hausbherr  mit
seinen  Kindern  und  einigen  Hunden.  In  der  einen  Hand
trug  der  Reisende  seine  Chatouille,  und  in  der  andern
einen  unmäßig  langen  Stock.  Wir  waren  nicht  wenig
tberrascht,  in  ihm  den  sonderbaren  Mann  zu  erblicken,
der  uns  im  Gasthofe  besucht  hatte.  Im  Anfange  wollte
sich  kein  Gespräch  anspinnen;  als  wir  aber  bereits  ohngefäbr
  eine  balbe  Stunde  von  Dresden  entfernt  wöen,
und  der  hereinbrechende  Tag  die  Gegenstände  im’  Wagen