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und  ich  in  ibm  einen  Abentbeurer  besonderer  Art  zu  erblicken
  glaubte.  Als  er  börte,  ich  sey  aus  Karlsrube,
sieng  er  an:  Wie,  mein  lieber  Freund,  Sie  sind  aus
Karlsruhe?  Sagen  Sie  mir  doch,  wie  befindet  sich  denn
mein  theurer  alter  Freund  Herr  Böckmann  daselbst?  Ich
habe  mit  diesem  interessanten  Manne  vor  sechs  Jabren,
als  er  mit  einem  Ihrer  Prinzen  in  Karlsbad  war,  einige
angenehme  Wochen  verlebt.  Auf  meine  Erwiederung,
ich  sey  ein  Schüler  Böckmanns,  Adußerte  er  eine  große
Freude,  indem,  wie  er  sagte,  dies  ibn  glücklich  mache,
in  meiner  Gesellschaft  zu  reisen,  und  ich  sollte  ihm  nur
recht  viel  von  diesem  Ebrenmanne  erzählen.

Da  sich  Böckmann  dazumal,  als  ich  seine  Vorlefungen
  über  angewandte  Mathematik  und  Pbyßk  hörte,  viel
mit  dem  Magnetismus  abgab,  und  desfalls  auch  mit
Doctor  Mesmer  in  Verbindung  ftand,  war  Darbs  sehr
gespannt  auf  Böckmanns  Erfahrungen  bierüber,  ohne
jedoch  sein  eigenes  Urtbeil  kund  zu  geben.  Ueberbaupt
bielt  er  mit  seinen  Meinungen  an  sich,  wenn  von  wissenschaftlichen
  Dingen  die  Rede  war,  und  versicherte  blos
im  Allgemeinen,  ihm  sey  es  immer  wichtiger,  einen
Menschen  als  ein  Buch  genau  kennen  zu  lernen.

Einige  kleine  Abentbeuer,  die  uns  unterwegs  aufstießen,
  machten  mich  an  unserm-  Begleiter  Darbs  noch
mehr  irre.  Vor  einem  Gaßhofe,  an  welchem  wir  in
später  Nacht  anlangten,  und  dessen  Einwobner  uns  lange
fruchtlos  pochen  und  klopfen  und  um  Einlaß  bitten  ließen,
  benahm  er  sich  mit  großer  Heftigkelt,  und  als  nachber
  die  junge,  bübsche  Wirtbin  erschien,  und  ihn  sein
Betragen  gereute,  raunte  er  mir  ins  Ohr,  ich  möchte