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ihn  nur  für  ein  Bißchen  toll  ausgeben,  was  ich  auch
that.

Indem  wir  uns  einem  andern  Stüdtchen  näherten,
äußerte  er  Besorgnisse,  in  dem  dortigen  Wirthshause  erkannt
  zu  werden.  Auf  unsere  Frage  nach  der  Ursache
erzählte  er  Folgendes:  Vor  sechs  Jahren,  als  ich  von
Petersburg  nach  Karlsbad  fuhr,  und  in  dem  Stäbtchen,
wohin  wir  jetzt  kommen,  Mittag  machen  wollte,  fand
ich  in  der  Thüre  einen  Mann  mit  einem  Guckkasten,  und
in  der  Wirtbsstube  waren  eine  Menge  Leute  bei  einem
Hochzeitschmauße  versammelt.  Ich  ermunterte  den  Mann,
binein  zu  geben,  weil  er  sich  bei  dieser  Gelegenheit  ein
hübsches  Stück  Geld  erwerben  könne.  Er  schien  keinen
rechten  Muth  zu  baben.  Ich  ließ  mir  von  ihm  erklären,
was  in  dem  Kasten  zu  seben  sey,  nahm  die  Maschine  auf
den  Rücken,  und  befahl  ihm,  mir  zu  folgen  und  sich
für  meinen  Diener  auszugeben.  Wir  traten  nun  zusammen
  in  die  Wirths#tube;  ich  hielt  eine  lange,  bunt  ausstaffirte
  Rede  an  die  zahlreichen  Hochzeitgäste,  stellte
meinen  Kasten  auf,  der  zwei  Gläser  hatte,  und  fübrte
dann  zuerst  die  Braut  und  den  Bräutigam,  bierauf  aber
die  ganze  Gesellschaft  paarweise  binzu,  und  erzählte
ibnen  so  unerhörte  Dinge  von  den  Städten,  welche  in
dem  Kasten  zu  sehen  waren,  daß  den  Leuten  vor  Erstaunen
  der  Athem  stockte.  Dem  Diener,  der  mit  dem  Teller
  herumgieng,  ward  eine  sehr  reichliche  Spende  zu
Tbeil,  und  mich  selbst  lud  man  zu  Tische,  was  ich  aber
ablehnte,  und  mir  ein  Zimmer  geben  ließ.  —

DieseErzäblungwarkaumzuEnde-alswir  in
dem  Städtchen  und  dem  Wirtbshause  ankamen,  wo