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unten  an  den  Fenstern  angebracht  babe.  Gebt  nun  jemand
  an  meinem  Hause  vorüber,  oder  siebt  mich  selbst
auf  der  Straße,  so  fragt  er  meist,  was  ist  das  für  ein
Narr?  Durch  diese  Frage  babe  ich  schon  vieles  für  mich
gewonnen,  denn  der  Mann,  der  mich  für  einen  Narren
bält,  erfährt  dann  bald,  daß  ich  zwar  ein  Sonderling,
aber  dabei  ein  guter  und  in  der  Welt  bekannter  Mann
sevz  der  Getäuschte  gewinnt  nun  einiges  Interesse  für
mich,  und  lernt  er  mich  endlich  selbst,  wie  Sie,  mein
lieber  Freund,  kennen,  so  bin  ich  seines  Woblwollens
und  seiner  Freundschaft  versichert.  Dieses,  fügte  er  binzu,
  ist  meine  Lebensphilosophie,  und  sie  erfordert  eben
so  Geschick  und  Studium,  als  Ihr  oder  ein  anderes
Fach.  Ich  habe  in  meiner  Jugend  mein  Geld  nicht  zu
Rath  gehalten,  und  bin  daber  nicht  reich;  allein  ich
bringe  mich  wie  ein  Arzt,  der  die  körperlichen  Leiden
der  Menschen  zu  mildern  weiß,  eben  so  mit  meiner  Kunst
als  ein  ehrlicher  Mann  durch,  und  bin  desbalb  oft  über
meine  Arbeiten  vergnügter  als  ein  König.  —  Folgender
charakteristische  Zug  mag  das  Bild  des  Mannes,  der  auch
als  Künsiler  eines  guten  Rufes  genoß,  vollenden.  "
Eines  Morgens,  als  ich  bei  ihm  war,  kam  eine  ganz
in  Trauer  gehüllte,  ansehnliche  Frau,  welche  einige
Wochen  zuvor  ihren  Mann,  der  als  Hofratb  in  königlichen
  Diensten  gestanden,  verloren  batte.  Indem  sie
ihm  die  Hände  küssen  wollte,  sieng  sse  weinend  an:  Ach
Gott,  mein  lieber  Herr  Hofratb,  Sie  waren  der  Freund
meines  seligen  Mannes;  ich  bin  nun  die  unglückseligste
von  der  Welt,  denn  ich  habe  kein  Vermögen  und  soll
meinen  Sohn,  welcher  meine  und  seiner  übrigen  jüngern