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dessen  Unterschrift  nicht  auszablen.  Der  wackre  Graf
schickte  darum  den  Wechsel  nach  Berlin,  um  ihn  auf  sich
Hellen  zu  lassen;  den  Rest  wolle  er  an  Haller  baar  senden,
nach  Abzug  der  geliehenen  Summe,  oder  durch  einen
andern  Wechsel  nach  Berlin  übermachen.  Durch  das
lange  Ausbleiben  des  Wechsels  und  dann  durch  die  Hin=  und
Hersendung  desselben  verstrichen  mehr  als  acht  Wochen,
in  welcher  Zeit  die  30  Friedrichsd'or  zu  Ende  gingen.
Einmal  hatte  Haller  zwar  schon  einige  Friedrichsd'or  bei
einem  Landsmann  gelieben,  allein  zum  zweitenmal  schmte
er  sich,  Schulden  auf  Schulden  zu  machen,  und  mir  verbot
mein  Zartgefühl,  welches  zu  borgen.

In  unserem  Kosthause,  bei  Mad.  Weichleben,  batte  ich
es  zwar  übernommen,  unfre  Wirthin  zu  bestimmen,  daß
sie  ssch  wegen  unserer  Zahlung  noch  einen  Monat  länger
gedulden  möchte,  weil  unser  Geld  von  Haus  noch  nicht
angekommen  wäre,  was  dieselbe  auch  mit  vieler  Artigkeit
zugestand.  Zur  Bestreitung  der  Ausgaben,  welche  wir  für
das  Abendbrod  baar  zu  machen  hatten,  war  guter  Ratb
theuer,  und  als  unkluge,  unerfabrne  Menschen  wußten  wir
auch  nicht  den  gehörigen  Weg  desbalb  einzuschlagen.  Als
wir  nun  eines  Abends  unsexe  gewöhnliche  Abendgesellschaft,
  die  sich  wöchentlich  eins  oder  zweimal  bei  uns  versammelte,
  zu  erwarten  hatten,  machte  s#ch  Haller  gleich
nach  dem  Mittagessen  aus  dem  Hausfe,  ich  arbeitete  dagegen
  bis  zur  Dämmerung,  und  entfernte  mich  dann,  um
in  der  Stadt  so  lange  berumzugeben,  bis  es  spät  geworden,
und  ein  Besuch  unsrer  Gäste  nun  nicht  mehr  zu  besorgen
stand.

Als  ich  nun  aus  der  Charlottenstraße,  in  der  wir