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ankamen,  zeigte  sich  der  Hausknecht  schon  oben  auf  der
Haustreppe,  und  rief  uns  entgegen:  Meine  Herren,  Sie
sind  mir  ausserordentlich  geschwind  nachgefolgt,  ich  hätte
Sie  erst  in  einer  Stunde  erwartet.  Ohne  daß  wir  ihm
unsern  Verdacht  merken  ließen,  waren  wir  nicht  wenig
vergnügt,  uns  in  unserer  Meinung,  bestohlen  zu  seyn,
geirrt  zu  haben.  Den  Tag  bierauf  nahmen  wir  ein  Schiff
und  besuchten  die  Borromäischen  Inseln,  Isola  Madre
bella,  und  brachten  den  ganzen  Tag  auf  diesem  schönen
  und  malerischen  See  zu.  Da  wir  die  Abiichr
batten,  alle  interessante  Gegenden  auf  unserer  Reise
und  vorzüglich  die  drei  Haupt-Seen  am  Fuße  der  Alpen
zu  seben,  so  bestimmten  wir  bierauf  zwei  weitere  Tage
für  die  Bereisung  des  Lago  Lucano  und  Lago  di  Como.
Als  wir  den  andern  Morgen  am  User  des  Lago  Lucano  in
Agno  ankamen,  begegnete  uns  ein  ziemlich  ansehnkicher
Mann  auf  der  Straße,  welcher  uns,  da  er  uns  miteinander
  deutsch  reden  börte,  in  deutscher  Sprache  fragte,  wo
wir  binwollten.  Auf  unsere  Antwort,  daß  wir  zu  Schiff
nach  Lucano  fahren  wollten,  erwiederte  er,  das  Marktschiff
  seo  schon  am  frühen  Morgen  nach  Lucano  abgefahren,
  und  er  rathe  uns  desbalb  lieber  zu  Land  nach  Lucano
zu  gehen,  weil  es  von  da  nur  eine  Stunde,  bingegen  auf
dem  See  gegen  vier  Stunden  dahin  sey,  wesbalb  die
Schiffer  auch  einen  großen  Lohn=  forderten.  Wir  äußerten,
  daß  wir  die  Kosten  nicht  scheuten,  und  eigends  hieber
  gekommen  seyen,  um  die  gegenseitigen  Ufer  des  Sees
zu  seben,  erwiederte  der  Mann,  das  ist  etwas  anders,  ich
glaubte,  es  wäre  Ihnen  blos  daran  gelegen,  bald  nach
Lucano  zu  kommen,  da  Sie  aber  wahrscheinlich  Reisende