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im  Gasthof  aufgesucht  batten.  Auf  diese  Art  war  nun  der
Streit  geschlichtet,  und  wir  befanden  uns  schon  eine  ziemliche
  Strecke  weit  in  der  See,  als  sich  der  Landvogt  noch
immer  mit  seiner  Parthei  herumzankte.  Nachdem  wir  etwa
  eine  Stunde  Wegs  zurückgelegt,  kamen  wir  an  einem
ganz  nabe  am  Ufer  gelegenen  schönen  Oertchen  vorbei,
wo  unsere  Schiffleute  einem  jungen  Menschen  zuriefen,
sie  wollten  ihn  mit  in  das  Schiff  aufnehmen,  zugleich
sagten  sie  uns,  dieß  sey  der  Sohn  des  Landvogts,  und
so  erlaubten  wir  gerne  das  Einsteigen  des  jungen  Menschen,
  welcher  aber  wegen  seines  ärmlichen  Anzugs  eher
einem  jungen  Bettler,  als  dem  Sohn  des  Hr.  Landvogts
von  Lucano  glich.  Wir  mochten  jetzt  obngefähr  andertbalb
  Stunden  weit  gefabren  seyn,  als  die  Schiffer  bei
einem  isolirten  Wirthshause  anlandeten,  und  uns  weiß
machen  wollten  daß  wir  nun  in  Lucano  angekommen
seyen,  was  uns  jedoch  nicht  wahr  zu  seon  schien,  weil
wir  bisher  immer  in  einer  geraden  Richtung  an  den  Ufern
vorbei  gefahren  waren,  und  sehr  wohl  wußten  daß  der
See  eine  große  Beugung  habe,  und  Lucano  in  dem  andern
Bug  gelegen  seyn  müsse.  Durch  diese  Behauptung  kamen
wir  dann  mit  den  Schiffern  in  einen  großen  Streit,  indem
  sie  darauf  bestanden,  daß  bier  Lucano  ganz  nabe  läge
und  wir  von  dem  Wirthshaus  an  nur  wenige  Schritte
bis  in  die  Stadt  zu  machen  hätten,  was  denn  auch  der
junge  Mensch  aus  sichtbarer  Furcht  vor  diesen  roben
Menschen  auf  ihre  Aufforderung  bestätigte.  Nachdem
wir  uns  nun  einige  Zeit  mit  ihnen  gestritten  hatten,  ließen
  uns  die  Bursche,  welche  ganz  wie  Banditen  aussahen,
im  Schiffe  sitzen,  und  gingen  in  das  etwa  hundert  Schritte