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jeder  Fußreisende  zur  Sicherheit  mit  einer  geladenen  Buͤchse
versehen  möge,  so  waren  wir  genötbiget  bis  Mailand
einen  Veturin  zu  nebmen.

Die  Hyäne,  welche  einem  Mann,  der  allerlei  Thiere
für  das  Geld  seben  ließ,  entsprungen  war,  hatte  schon
dazumal,  wie  ich  nach  Mailand  kam,  einige  Landleute
und  selbst  auch  ein  Kind  aufgezebrt.  Die  Amme  mit  den
Taufpatben  wollten  eben  dieses  Kind  zur  Taufe  tragen,
unter  Wegs,  als  die  Hyäne  sich  blicken  lieh,  warf  sie  das
Kind  weg,  und  lief  mit  der  übrigen  Gesellschaft  davon.
Das  nämliche  Thier  setzte  eines  Tags  balb  Mailand  in
großen  Schrecken,  indem  es  vor  der  Stadt  in  der  Nähe  einer
Promenade,  auf  der  ich  gerade  auch  war,  zum  Vorschein
kam.  Mit  einem  Geschrei  sprang  bei  dieser  Erscheinung
alles  von  der  Promenade  der  Stadt  zu,  allein  der  Commandant
  von  Mailand  beorderte  in  der  Eile  eine  Eskadron
  Cavallerie  auf  die  Promenade,  um  die  Personen  zu
schützen.  6

In  Matland  verweilten  wir  acht  Tage  lang,  um  alle
die  daselbst  befindlichen  interessanten  Gebäude,  Gemäldesammlungen
  und  Bibliotheken  zu  sehen,  unter  denen  der
Architekt  besonders  von  dem  noch  stebenden  altrömischen
Porticus,  von  dem  Dom,  Spital  und  einigen  Klöstern  2c.,
der  Maler  von  den  Gemälden  des  Andreas  del  Sarto,  von
dem  Abendmahl  des  da  Vinci,  der  Gelehrte  von  der  ambroffanischen
  Bibliotbek,  die  sowobl  wegen  ihrer  Bauart
als  auch  wegen  der  darin  aufbewahrten  vorzüglichen
Werke  und  den  Cartons  von  den  römischen  Stanzen  Raphaels,
  angezogen  wird.  Mir  gefßiel  es  hier  vorzäglich
wobl,  und  die  Hauptstadt  der  Lombardie  gab  mir  einen