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sit  nach  Genna  versenden  lassen,  wo  wir  sie  bei  unserer
Ankanft  ohne  Bezahlung  eines  Impot  erhalten  könnten.
Wir  befolgten  diesen  Ratb  und  ersparten  uns  dadurch
eine  Ausgabe,  die  uns  in  Verlegenbeit  gebracht  hätte.
Nach  unserem  schon  in  Berlin  gemachten  Reiseplan,
wollten  Professor  Carstens  und  ich  zuerst  den  Weg  über
Torol  nach  Italten  nehmen,  waren  aber  nachber  mit  Cabot
  übereingekommen,  ibn  durch  die  Schweiz  zu  begleiten,
wenn  er  sodann  mit  uns  seinen  Weg  über  Genua,  und
von  da  zur  See  weiter,  nach  Livorno,  Florenz  und  Rom
nehmen  wollte.  In  Mailand  änderte  Cabot  seinen  Sinn,
und  war  entschlossen,  aus  doppelter  Ursache,  den  nächsten
  Weg  von  da  nach  Rom  zu  nehmen.  Dies  setzte  Carstens
  und  mich  in  Verlegenheit.  Ich  batte  in  Berlin  nur
bundert  Dukaten  Reisegeld  aufgenommen,  und  unsere
Kassen  waren  bereits  sebr  geschmolzen.  Carstens,  bei  seiner
  Gutmätbigkeit,  ließ  sich  leicht,  gegen  seinen  Willen,
bereden,  mir  aber  kam  das  sehr  ungelegen;  ich  stellte  Cabot
sein  Unrecht  lebhaft  vor,  und  bestand  fest  auf  Erfüllung
unsrer  Verabredung.  Zuletzt  erklrte  ich  ibm,  wir  würden)
  wenn  er  uns  verließe,  in  Mailand  bleiben,  wo  wir
uns  von  der  Schweiz  aus  leicht  das  uns  noch  etwa  feblende
  Reisegeld  verschaffen  könnten.  Den  Weg  nach  Rom
würden  wir  auch  obne  ihn  sinden,  und  in  Rom  selbst
würde  eine  solche  Störung  unseres  freundschaftlichen  Verbältnisses
  ihm  allgemeine  Mißbilligung  zuzieben.
Nachdem  wir  uns  acht  Tage  in  Mailand  aufgebalten,
und  daselbst  alles  Interessante  und  Merkwürdige  von  Kunst
gesehen  batten,  reisten  wir  über  Pavta  nach  Genua  ab,
wo  ich  unweit  der  Stadt  auf  den  Höben  der  Apenninen