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das  unbeschreibliche  Vergnügen'batte,  an  einem  schönen
Morgen  zum  erstenmal  das  Meer  mit  vielen  darauf  segelnden
  Schiffen  zu  erblicken.  Die  Stadt  Genua,  welche
von  dem  Ufer  des  Meeres  auf  das  angränzende  Gebürg
ampbitbeatralisch  gebaut  ist,  so  wie  auch  die  malerischen
Umgebungen,  machten  auf  mich  einen  unauslöschlichen  Eindruck.
  Aber  dies  muß  ich  gestehen,  daß  mich  die  See
fast  mebr  noch  als  die  Stadt  selbst  anzog,  und  unwillkübrlich
  wendete  sich  mein  Auge  immer  wieder  von  den
prächtigen  Tbürmen  und  Palästen  auf  die  unendliche  Wasserwelt
  bin.

Nachdem  wir  uns  mit  den  Merkwürdigkeiten  in  Genua,
  wobei,  wie  in  Mailand,  Volkmann  unser  Führer
war,  binlänglich  bekannt  gemacht,  schlossen  wir  mit  einem
  spantschen  Schiffmann,  welcher  mit  einem  ziemlich
ansebnlichen  Kauffartbeischif  nach  Livorno  gieng,  einen
Vertrag  ab,  ließen  auf  vier  Tage  Lebensmittel  nebst  unsern
  Koffern  und  übrigen  Habseligkeiten  auf  das  Schif
bringen)  und  versahen  uns  mit  den  nöthigen  Gesundbeitsscheinen
  wegen  der  Quarantäne  in  Livorno.  Am  vierten
Abend  nach  unsrer  Ankunft  in  Genua  fuhren  wir  ab.
Außer  dem  Hafen  und  auf  der  Rebde  vor  Genua  lag  dazumal
  ein  französisches  Linienschiff  mit  zwei  Fregatten,
welche  den  ersten  französischen  republikanischen  Gesandten
nach  Kon  ßantinopel  bringen  wollten,  und  einige  Tage  zuvor,
  weil  die  Schiffssoldaten  mit  den  englischen  Matrolen,
  welche  in  dem  Hafen  von  Genua  lagen,  Händel
angefangen,  aus  demselben,  sammt  dem  Minister,  berausgewiesen
  worden  waren.

Die  Republikaner  ließen  uns  nicht  ungeneckt  an  ihren