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Schiffen  vorbei  segeln,  sondern  riefen  uns  alle  Arten
von  Spott  und  Schmähungen  nach,  welche  zwar  von  unsern
  Matrosen  und  einigen  Passagteren  erwiedert  wurden,
allein  die  Mannschaft  auf  den  französischen  Schiffen  war
zu  groß,  als  daß  sie  uns  nicht  überschrien,  und  mit  Unarten
  überflügelt  bätten.  Bis  die  Dunkelbeit  hereinbrach,
blieb  ich  auf  dem  Verdeck,  um  zu  sehen,  wie  wir  uns
nach  und  nach  von  Genua  entfernten,  wo  die  Fenster  der
Stadt  gleich  einer  Illumination  beleuchtet  erschienen.  Erß
gegen  10  Uhr  gieng  ich  zu  meinen  Reisegefährten  in  die
Kajüte,  um  daselbst  mit  ihnen  unser  Abendbrod  in  freundschaftlicher
  Unterbaltung  vom  Seewesen,  weil  beide  schon
grobe  Schifffahrten  gemacht  batten,  zu  verzehren.  Das
Geräusch  des  Wassers,  das  in  der  Kajüte  so  sonderbar
tönte,  daß  man  glaubte,  das  Schiff  würde  über  lauter
Kieselsteine  gezogen,  nahmen  wir  bei  dieser  unfrer  Unterhaltung
  als  ein  vortreffliches  Zeichen  an,  und  Cabot,
als  der  erfahrenste  Seefahrer,  der  seine  erste  Reise  von
Kopenhagen  bis  Rom  zur  See  gemacht  hatte,  gab  uns
die  angenehme  Hoffnung,  daß  dieses  Gerusch  des  Wassers
einen  so  schnellen  Lauf  des  Schiffs  vermuthben  lasse,  daß
wir  in  der  Frübe  des  andern  Tags  wenigsiens  schon  über
balbwegs  bis  Livorno  gekommen  seon  müßten.  In  der
angenehmsten  Hoffnung  und  voller  Freude,  morgen  wieder
  ein  anderes  schönes  Ufer  und  eine  neue  Gegend  zu
seben,  legten  wir  uns  schlafen,  und  ich  konnte  kaum  den
Tag  erwarten.  Gleich  nach  vier  Ubr  des  Morgens  kroch
ich  schon  aus  der  Kajüte  und  auf  das  Verdeck,  wo  ein
ziemlich  Karker  Wind  wehte;  da  ich  ganz  nahe  vor  uns,
durch  die  Beleuchtung  der  Fenster  eine  Stadt  erblickte,