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und  auch  merkte,  daß  das  Schiff  vor  Anker  lag,  so  kebrte
ich  geschwind  wieder  um,  und  kam  voller  Freude  zu  Cabot,
  um  ihm  zu  sagen,  wir  seyen  schon  in  Livorno  angekommen.
  Da  ich  mich  den  Marrosen  nicht  batte  verständlich
  machen  können,  gieng  Cabot  mit  mir  auf  das  Verdeck,
wo  wir  zu  unserem  größten  Leidwesen  erfuhren,  daß  wir
wieder  vor  Genua  vor  Anker  lagen,  indem  der  Wind  ganz
entgegen  wäre,  und  sie  zur  Vermeidung  der  Gefahr  für
nöthig  gefunden  bätten,  wieder  in  Genug  einzulaufen.
Als  es  vollends  Tag  wurde,  sagte  uns  der  Schiffer,  daß
wir  nun  ganz  ruhig  wieder  in  unsern  Gaßthof  zurückkebren
  könnten,  doch  müßten  wir  unsere  Effecten  auf  dem
Schif  zurück  lassen,  und  wenn  wir  Kleidungsstücke  oder
sonst  etwas  aus  unseren  Koffer  haben  wollten,  solches  auf
dem  Schiff  abholen,  und  uns  auch  da  zu  jeder  beliebigen
Stunde  umkleiden,  denn,  setzte  er  hinzu,  es  stebt  ein
großer  Sturm  (Temporale)  bevor,  und  da  kann  es  wohl
seyn,  daß  wix  erst  in  sechs  bis  acht  Tagen  wieder  von
hier  abreisen  können,  in  jedem  Fall  laß  ich  es  Ihnen  aber
mehrere  Stunden  zuvor  wissen,  wenn  wir  unter  Segel
gehen.  Dieser  widrige  Zufall,  der  uns  zum  zweitenmal
nach  Genug  brachte,  verschaffte  uns  das  Vergnügen,
Hr.  Handelsmann  Zellweger  aus  St.  Gallen,  welcher  in
Genua  ein  großes  Handelsbaus  hatte,  mit  seiner  würdigen
  Gattin,  einer  Tochter  des  seligen  Salomo  Geßner,
kennen  zu  lernen.  Wir  waren  an  dieses  liebenswürdige
Ebepaar  empfoblen,  allein  da  wir  uns  die  ersten  Tage
in  Genua  aufhielten,  war  Hr.  Zellweger  mit  seiner  Frau
auf  dem  Lande,  und  sie  kamen  erst  während  unseres  zweiten
  Aufenthalts  zurück.  Wir  fanden  bei  ihnen  die  berzlichste
  Aufnahme.