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beftigen  Orkan  übergieng,  daß  wir  den  Morgen  darauf
Mühe  hatten,  in  den  Golf  della  Specia  zu  kommen,  wo
wir  wegen  des  ausserordentlich  ffürmischen  Wetters  über
vier  Tage  bleiben  mußten.  Die  Wellen  tbürmten  sich
gleich  Bergen  auf,  und  drohten  die  Felsen  =  Ufer  unseres
Golfs,  so  wie  der  kleinen  darin  gelegenen  Inseln,  in  ihrer
schäumenden  Wutb  zu  vernichten.  In  diesen  Hafen,
welcher  durch  ein  kleines,  jedoch  von  den  boben  felsigten
Inseln,  auf  welchen  ein  genuesisches  Fort  liegt,  gegen
die  Wellen  innerbalb  geschützt  ist,  weshalb  man  bei  einem
großen  Sturm  kaum  in  denselben  einfabren  kann,  batten
wir  einige  sonderbare  Auftritte.  Gleich  einige  Stunden
nachdem  wir  in  denselben  glücklich  eingelaufen  waren,
und  vor  Anker  lagen,  flüchtete  sich  ein  genuesisches  Boot,
mit  weniger  Mannschaft  und  einem  Passagier  in  denselben;
  damit  das  Schiff  nicht  an  die  Felsen  anstieße  und  in
der  Brandung  untergienge,  machte  sich  alles  was  in  dem
kleinen  Ort  von  Matrosen  war,  auf  die  Böte,  um  das
Schiff  vor  dem  Untergang  zu  retten,  indem  es  die  Wellen
  jeden  Augenblick  zu  verschlingen,  oder  an  einen  Felsen
  binzuschleudern  drohten.  Mit  Mühe  retteten  jedoch
die  Leute  das  Schiff  und  die  Mannschaft,  der  Fremde
war  seekrank  und  kodtschwach,  erbolte  sich  aber  nachber
bald  wieder.  Den  zweiten  Tag  wo  Professor  Carstens  und
ich  nach  Disch  die  dasigen  Berge  bestiegen,  und  Cabot
und  der  spanische  Schiffskapitän  sich  auf  das  Schiff  zum
Schlafen  begaben,  um  sich  da  aus  besonderer  Liebhaberei
durch  die  Meereswogen  wie  Kinder  einwiegen  zu  lassen,
batte  derselbe  einen  besondern  Schreck,  indem  die  starke
Bewegung  der  Wellen  den  Anker  von  dem  Schiff  abriß,