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so  daß  dasselbe  ganz  frei  wurde,  und  in  die  größte  Gefabr
kam.  Die  ganze  Mannschaft  der  im  Golf  befindlichen
Matrosen  machten  sich  daher  abermals  auf  die  Böte,  um
das  Schiff  zu  retten,  allein  sie  konnten  sich  demselben  nicht
naͤhern,  um  das  Ankerseil  zu  erreichen,  weil  das  Schiff
viel  zu  groß  war,  weshalb  den  Böten  die  Vernichtung
drobte.  Der  spanische  Schiffskapitän  ließ  sich  daher  von
dem  Schiff  an  dem  Ankerseil  ins  Wasser,  und  suchte  sich
mit  demselben  einem  Boot  zu  näbern,  worauf  sodann  die
sämmtliche  Schiffer  sich  alle  an  das  Ankerseil  mit  ihren
Böten  anschlossen,  und  somit  das  Schiff  retteten.  Als
wir  von  unserm  Ausfluge  zurückkamen,  so  trafen  wir  Cabot
  im  Bette  und  noch  ganz  krank  vor  Schreck  von  dieser
Geschichte  an.  Bevor  ich  den  kleinen  unansehnlichen  Ort
Specia  verlasse,  will  ich  noch  einer  andern  Verlegenbeit
gedenken,  in  welche  uns  Carstens  gesetzt.

Da  in  den  vier  Tagen,  welche  wir  daselbst  zubrachten
  ein  Sonntag  siel,  so  lud  uns  ein  Kapuziner,  welcher
mit  uns  auf  demselben  Schiffe  nach  Livorno  reisen  wollte,
schon  Sonnabends  zu  seiner  Messe  ein,  die  er  in  der
Frübe  des  nächsten  Tags  lesen  wollte,  mit  den  übrigen
Reisenden  und  Matrosen.  Da  wir  es  an  diesem  entlegenen
  Orte,  und  auch  wegen  unserer  übrigen  Reisegefährten
für  unklug  bielten,  unser  Glaubensbekenntniß  abzulegen,
so  sagten  wir  dem  Kapuziner  seine  Bitte  gerne  zu.  Als
wir  jedoch  den  andern  Morgen  in  gesammter  Zahl  in  die
im  Hafen  an  dem  Ufer  des  Meers  gelegene  Kirche  zogen,
so  weigerte  sich  Carstens  mit  in  die  Kirche  zu  gehen,  indem
  er  vorgab  das  lange  Knieen  nicht  ausbalten  zu  können.
  Da  wir  ihm  nun  deshalb  Vorstellungen  machten,)  so