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verstand  er  sich  endlich  unter  der  Bedingung  dazu,  daß
ihm  Cabot  sagen  sollte,  wenn  es  nötbig  wäre  zu  knieen.
Der  Kapuziner  begann  jetzt  die  Messe  und  die  sämmtliche
Schifsgesellschaft  sank  um  den  Altar  auf  die  Kniee.  Cabot,
  der  mit  diesen  Ceremonien  bekannt  war,  that  ein
Gleiches,  was  wir  ibm  dann  nachmachten.  Carsiens,  der
binter  Cabot  auf  den  Knieen  lag,  flüsterte  jedoch  diesem
unaufbörlich  ins  Ohr,  ob  er  noch  nicht  bald  wieder  auf-Keben
  könne,  denn  länger  vermöge  ers  nicht  auszuhalten.
Nachdem  er  nun  so  eine  Viertelstunde  gemurrt  hatte,  und
die  Ceremonie  nicht  enden  wollte,  stand  er  von  selbst  auf,
puzte  den  Staub  von  den  Knieen,  und  gieng  zur  Kirchtbüre
  hinaus.  Nach  beendigter  Messe  kam  unsere  Gesellschaft
  mit  dem  Kapuziner,  und  bedauerte  unsern  Carstens
ausserordentlich,  daß  er  nicht  bis  zur  Wandlung  hätte  in
der  Kirche  bleiben  können,  weil  sie  glaubten,  er  müsse
todtkrank  geworden  sevn.  Wir  bejahten  dies,  als  wir  aber
zur  Kirchtbüre  binauskamen,  so  gieng  Carsten  längs  dem
Meerufer  auf  und  ab,  und  schleuderte  mit  seinem  Stock
kleine  Kieselsteine  von  dem  Ufer  in  das  Meer.  Die  ganze
Gesellschaft,  welche  aber  zum  Glück  kein  deutsches  Wort
verstand,  begleitete  uns  zu  ihm,  um  zu  vernehmen,  wie
er  sich  befände.  Da  wir  nun  seine  Krankheit  schon  kannten,
  verwiesen  wir  ihm  seine  Unvorsichtigkeit,  allein  er
schalt  Cabot,  daß  er  ihn  zu  so  etwas,  was  er  nicht  vertragen
  könne,  verleitet  habe,  und  die  Iraliener  und  Spanier,
  denen  dieses  Gespräch  unverständlich  war,  glandten,
er  mache  eine  recht  lebbafte  Schilderung  seiner  Kränklich--keit,
  und  rietben  ihm  gutmütbig,  einen  Arzt  um  Ratb
zu  fragen.  Nachdem  wir  einige  Zeit  in  diesem  entlegenen
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