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rere  Kirchen  und  andere  öfentliche  Gebäude,  unbenutzt,
und  bloße  Zeugen  von  dem  chemaligen  Woblstande,  dieser
  sonst  so  gewerbsamen  und  für  den  Handel  gut  sttuirten
  Stadt,  da  sie  durch  den  Arno  mit  dem  Meer  in  unmittelbarer
  Verbindung  ist,  und  dabei  in  dem  fruchtbarsten
  und  gesegnetsten  Theil  von  Italien  liegt.

Unter  den  Gebäuden.  von  Pisa  zogen  mich  besonders
an:  der  Dom,  das  Battisterium  mit  dem  Schiefthurme,
das  Campo  Santo  mit  den  berrlichen  Werken  des  Fiesole.
  Nie  hatte  ich  vorher  so  viele  merkwürdige  Gebäude,
  Gemälde  2c.  auf  einem  Punkt  vereinigt  gesehen.  Wenn
es  bier  der  Ort  wäre,  so  würde  ich  gerne  Vieles  von
diesen  so  einzigen  Monumenten  aus  dem  modernen  heroischen
  Zeitalter  anführen.  Aber  ich  muß  mich  beschränken,
  und  will  nur  noch  etwas  weniges  von  der  Fortsetzung
  meiner  Reise  nach  Florenz  und  Rom  bemerken.
Wenn  ich  alle  die  Kunstwerke,  welche  mich  in  Italien
besonders  anzogen,  anführen  wollte,  so  hätte  ich  blos
von  Florenz  ein  Buch  zu  schreiben.  Hier  steben  die  un-Kerblichen
  Werke  von  den  berühmtesten  Baumeistern  des
Mittelalters:  Brunelleschi,  Bramane,  Serlios  Palladio  2c..
gebaut,  und  die  Gemälde=  und  Statuen-Sammlung,  so
wie  die  Kunstschätze  in  den  Privat-Gallerien  und  Kirchen
sind  einzig  in  ihrer  Art,  und  Florenz,  welches  schon  wegen
  seiner  schönen  Lage  die  Blume  Italiens  genannt  wird,
kann  daher  wohl  auch  mit  Recht  als  ein  Blumenstraus
von  allen  schönen  und  interessanten  Kunstwerken  angeseben
  werden.  Ob  ich  gleichwohl  bis  hieber  manches  treffliche
  Kunstwerk  gesehen  hatte,  so  überraschten  mich  doch
die  in  Florenz  großentbeils  aus  der  frühern  Kunstperiode