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daß  gleich,  nachdem  ich  den  italienischen  Boden  betreten,
  und  unter  dem  heitern  Himmel  athmete,  eine
productive  Kraft  sich  in  mir  zu  regen  begann.  Ich  komponirte
  unterwegs  bis  Florenz  und  dann  bis  nach  Rom
eine  Menge  Gebaude,  wozu  ich  meistentheils  die  Ideen
von  den  gemeinen  ländlichen  Wohnungen  nahm,  indem
mir  diese  Gebäude  wegen  ibrer  mannigfaltigen  Formen,
Benutzung  des  Locals,  der  Materialien  tc.  oft  weit  ingeniöser
  und  für  ihr  Bedürfniß  zweckmähbiger  als  selbst
manche  große  Palais  zu  seyn  schienen.  Daneben  ließ  ich
iedoch  die  mit  Kunst  und  Wissenschaft  aufgeführten  Gebäude
  in  Hinsscht  auf  Stol,  Anordnung  und  Konstruktion
nicht  ausser  Acht,  und  die  Hoffnung,  daß  ich  nun  alles
das,  was  ich  bisber  nur  einzeln  und  zerstreut  gesehben,
weit  vereinigter  und  bequemer  für  mein  Studium  in  Rom
antreffen  werde,  stieg  immer  mehr  und  mehr,  so  wie  ich
mich  dieser  ehemaligen  Hauptstadt  der  Welt  näberte.  Ob
Florenz  gleichwohl  eine  Menge  Kunstwerke,  und  besonders
  aus  dem  Mittelalter,  aufzuweisen  hat,  die  selbst
Rom  von  diesem  Werth  nicht  besitzt,  so  konnte  ich  es
doch  kaum  erwarten,  bis  Cabot  und  ich  in  dem  Wagen
saßen,  um  nur  bald  an  das  Ziel  unserer  Reise  zu  gelangen.
  Als  wir  erst  Florenz  binter  uns  batten,  füblte  ich
meine  Brust  immer  mehr  erweitert;  in  meinen  Gedanken
erblickte  ich  bereits  die  Siebenhügelstadt,  von  der  ich  mir
im  Allgemeinen  ein  nicht  ganz  undbuliches  Bild  entwerfen
  konnte,  indem  ich  die  piranesischen  Prospecte  öfters
mit  Aufmerksamkeit  durchgangen  hatte.

Einige  kleine  Abentbeuer,  die  wir  noch  auf  dieser
letzten  Strecke  bestehen  mußten,  unterbrachen  indessen  das