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Lärm  zu  machen,  bis  sich  das  Thor  für  uns  öfnete.  Als
die  Soldaten,  welche  dazumal  noch  nicht  zu  dem  regulirten
  Militär  gebörten,  welches  der  Papft  später  beim  Kriege
mit  Frankreich  errichten  ließ,  den  Schlaf  ein  wenig  aus
den  Augen  gerieben  batten,  fragten  sie  uns,  ob  wir  nicht
8  bis  10  Meilen  von  hier  auf  der  Straße  von  mehreren
Kerls  angegriffen  worden  wären,  indem  diese  Kerls  gestern
Mittag  zum  Thor  binaus  gegangen  wären,  wahrscheinlich
  um  etwas  auf  der  Landstrahe  zu  erbeuten  Oja,  versetzte
  der  Vetturin,  sse  wollten  meinen  Pferden  in  die  Sügel
  fallen,  allein  ich  babe  diese  versluchten  Kerls  auseinander
  gesprengt,  daß  sie  zu  eilen  batten,  sich  zu  retten.
Dieser  Vorfall  gab  uns  einen  schlimmen  Begriff  von  der
päpstlichen  Pollzei,  doch  vergaßen  wir  alles  beim  Eintritt
  in  die  Stadt.  Auf  dem  Wege  von  dem  Thor  bis
zur  Douane,  wohin  wir  mit  unseren  Koffern  zuerst  mußten,
  um  uns  der  verbotenen  Bücher  wegen  visitiren  zu
lassen,  hatte  Cabot  genug  zu  sprechen,  um  mir  nur  alle
Fragen  zu  beantworten,  die  ich  ihm  auf  diesem  Weg
und  von  der  Douane  wieder  zuriück  bis  in  unsern  Gastbof
  machte.  Wir  stiegen  in  der  Strada  Condatti  bei  dem
deutschen  Wirthe  ab.  Mein  erstes  Geschäft  am  andern
Morgen  war,  indeß  Cabot  zu  seiner  Geliebten  eilte,  meinen
  Freund  und  alten  Schulkameraden  Feodor  Zwanowitsch
  (Kalmuk),  welcher  schon  ein  Jabr  vor  mir  nach
Rom  gereis't  war,  aufzusuchen,  um  denselben  zu  bitten,
daß  er  mich  in  dem  alten  und  neuen  Rom  berumfübren,
und  mich  so  einbweilen  oberslächlich  mit  demselben  bekannt
  mache.

Ich  fand  bald,  daß  mir  meine  Einbildungskraft  die