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MWährend  der  6  Jabre,  die  ich  in  Rom  studirte,  und
dazwischen  auch  verschiedene  Ercurssonen  in  der  Umgegend
  bon  Rom  machte,  welche  ich  noch  besonders  beschreiben
  will,  batte  ich  auch  Gelegenheit,  mehrere  Baupläne
für  Fremde  zu  sertigen,  wodurch  ich  mir,  so  wie  durch
den  Unterricht,  den  ich  verschiedenen  fremden  Architekten
  gab,  nicht  allein  die  letzten  drei  Jabre  meinen
Unterhalt  in  Rom  erwarb,  sondern  auch  durch  diesen  Unterricht
  meine  eigenen  Kenntnisse  erweiterte.  Wie  ich
mich  nach  und  nach  immer  mebhr  in  der  Kunst  gebildet,
und  das  mir  feblende  Wissen  eines  Künßlers  so  viel  möglich
  eingeholt  hatte,  so  wurde  mir  Rom  und  das  Kunsistudium
  immer  werther,  und  ob  ich  gleich  wäbrend  der  letzten
  Jahre  verschiedene,  sehr  ebrenvolle  Anträge  in  auswärtige
  Dienste  erbielt,  zog  ich  die  Fortsetzung  meines
Studiums  in  Rom  dennoch  denselben  vor,  und  da  ich
mir  endlich  meinen  Unterbalt  in  Rom  durch  meine  Kunst
zu  verschaffen  gelernt  hatte,  so  faßte  ich  den  Entschluß,
für  immer  daselbst  zu  bleiben,  indem  ich  mich  mitten
unter  so  vielen  Kunstschätzen,  Gelehrten  und  Künstlern
überglücklich  füblte,  und  dieses  Glück  um  nichts  vertauschen
  mochte.

Nachdem  ich  etwa  ein  Jahr  in  Rom  gewesen,  war
ich  Zeuge  der  fürchterlichen  Katastrophe,  welche  die  Franzosen
  in  threm  republikanischen  Eifer  und  wohl  auch  aus
andern  Absichten  herbeiführten,  und  es  feblte  wenig,
daß  nicht  ein  großer  Theil  der  Fremden  ein  Opfer  jener
Volkstumulte  geworden  wäre.  Die  wenigen  Franzosen,
welche  sich  in  Rom  aufbielten,  versuchten,  gegen  den

Willen  des  Papsts,  mit  Gewalt  das  neue  französche
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