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wollte,  daß  jedesmal  eine  Stunde  vor  Mitternacht  ein
abscheuliches  Donner-  und  Regenwetter  einsiel,  und  das
Gesindel  auseinander  jagte.  An  den  Tagen  dieser  Auftritte
  war  es  ebenfalls  auf  den  Straßen  sebr  tumultuarisch,
  besonders  in  der  Gegend  vom  Piazzo  d'Ispania,  dem
Corso  und  Piazzo  di  popoli,  wo  größtentbeils  die  Fremden
  wohnen,  denn  während  8  Tagen  verließen  einige  tausend
  Fremde  Rom,  und  es  gab  auch  noch  mit  den  Franzosen,
  die  größtentbeils  alle  von  Nom  wegslüchteten,
mancherlei  Auftritte.  Aber  auch  für  Fremde  aus  andern
  Ländern  wurde  jetzt  der  Aufentbalt  unangenehm
und  manchmal  gefäbrlich,  man  konnte  nicht  ohne  Besorgniß
  auf  den  Straßen  berumgeben,  weil  das  gemeine
Volk  beinabe  jeden  für  einen  Franzosen  bielt  und  ihn
insultirte.  In  den  ersten  8  Tagen  bielt  ich  mich  meist  zu
Hause,  und  gieng  oft  erst  Abends  7  Uhr  in  der  Dämmerung
  zum  Mittagessen,  bis  sich  nach  und  nach  das  Volk
wieder  besänftigte,  und  durch  kdie  Regierung  mit  Hülfe
der  Geiftllichkeit  die  Ordnung  wieder  hergestellt  war.
Wie  leicht  es  übrigens  war,  in  diesen  Zeiten  für  einen
  Franzosen  gehalten  zu  werden,  und  desbalb  selbst
in  Lebensgefahr  zu  kommen,  wird  man  aus  einem  einztgen
  Auftritte  seben,  der  mir  in  meinem  eigenen  Hause
begegnete.  In  dem  Hause,  wo  ich  wohnte,  logirte  zu
ebener  Erde  ein  päpstlicher  Invalide,  dessen  alte  tbätige
Frau  meinen  Freund  Grassi  und  mich  bediente.  Da  nun
Grasst,  welcher  sehr  gut  italienisch  sprach,  und  desbalb
alle  unsere  gemeinschaftlichen  Hausbaltungsangelegenheiten
  beforgte,  nicht  lange  nach  jenen  Auftritten  Rom  verlieh,
  so  war  ich  gensthigt,  mich  selbst  meines  Hauswe-