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verleitete  sodann  diesen  Mörder,  daß  er  sich  zu  meinen
Hausleuten,  die  ober  mir  wohnten,  flüchtete.  Obne  dieses
  zu  wissen,  wurde  ich  eines  Abends,  als  ich  in  der
Dunkelheit  meine  Hausthür  aufschließen  wollte,  auf  einmal
  von  einer  Wache,  die  den  Kerl  aufgespürt  hatte,
umringt;  als  man  mich  aber  der  Sprache  nach  erkannte,
sogleich  wieder  in  Freibeit  gesetzt.  Als  ich  diesen  Vorfall  den
andern  Morgen  meinen  Hauswirthen  erzählte,  so  sagten
sie  mir  im  Vertrauen,  daß  wahrscheinlich  der  Aufenthalt
des  jungen  Schusters,  den  sie  schon  seit  14  Tagen  verborgen
  hätten,  von  der  Polizei  ausfindig  gemacht  worden.
  Hierüber  erschrack  ich  nicht  wenig,  und  erklärte,
daß,  wenn  sie  diesen  Schuften,  der  mich  selbst  schon
einmal  in  die  andere  Welt  hätte  fördern  wollen,  nicht  gleich
aus  dem  Hause  schafften,  so  würde  ich  auf  der  Stelle
ausziehen.  Auf  diese  Art  befreite  ich  das  Haus  von  diesem
elenden  Menschen,  von  dem  ich  nachher  nichts  mehr  hörte.
Einige  Zeit  nach  dieser  unangenehmen  Epoche  überfiel
mich  ein  sehr  heftiges  Fieber,  welches  ich  mir  durch  einen
  Spaziergang  an  einem  schönen  Frühlingsmorgen  auf
der  Villa  mellini  außer  der  Stadt  zugezogen  batte.

Um  die  Gutthätigkeit  des  römischen  Volks  zu  bezeichnen,
  und  diese  Krankbeit  hier  die  meisten  Fremden  ergreift,
  will  ich  den  Vorfall  näher  angeben.

Als  ich  nämlich  von  meiner  Promenade  von  Monte
Mario,  wo  einst  das  Heer  des  Maxentius  gelagert  war,
bevor  es  in  Rom  eindringen  wollte,  zurückkam,  batte
ich  durch  das  feuchte  Gras  sehr  nasse  Strümpfe  bekommen;
mein  Hausherr,  der  dies  bemerkte,  rietb  mir,  die  Strümpfe
sogleich  zu  wechseln,  weil  dies  in  Rom  sehr  gefährlich