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den  zu  nehmen,  in  der  Vermutbung,  daß  er  mir  über
die  Lehne  der  vordern  Bank  aus  den  Händen  gefallen
sey.  Indem  ich  nun  den  Hut  faßte,  drebte  sich  die  Dame
um  ,  und  fragte,  was  ich  verlange?  Meinen  Hut,  erwiederte
  ich,  welcher  mir  über  die  Banklehne  hinter  Lbnen
  heruntergefallen.  Nachdem  wir  beide  das  Eigenthum
dieses  Hutes  gegenseitig  bebaupteten,  und  meine  Begleiter
  meinen  Anspruch  unterstützten,  legte  uch  endlich  der
Offfzier,  der  sich  inzwischen  noch  immer  mit  den  Personen
  in  der  Vorderbank  unterhielt,  in  den  Streit,  und
fragte,  was  ich  mit  seinen  Damen  hier  für  einen  Disput
  hätte.  Nachdem  ich  im  die  Ursache  gefagt,  antwortete
  er:  Wie,  mein  Herr,  Sie  wollen  doch  nicht  zwei  Hüte:
  Sie  baben  ja  den  ihrigen  auf  dem  Kopf.  So  war
es  in  der  That,  und  die  Gesellschaft  nabm  meine  Entschuldigung
  über  diese  Zerstreuung  mit  Artigkeit  auf.

Während  eines  Sommers,  in  welcher  Zeit  wir  Deutschen
  gewöhnlich  vor  der  Porta  Populo,  unweit  der  Ponte
molle,  in  der  Tiber  badeten,  batte  ich  Gelegenheit,  einem
  meiner  Freunde,  Hrn.  Architekt  Rose  aus  Dresden,
welcher  nachber,  als  die  französische  Armee  Rom  besetzte,
bei  derselben  Dienste  nahm,  das  Leben  zu  retten.

Als  ich  nämlich  eines  Tags  mit  mehreren  Deutschen
in  der  Tiber  badete,  saßen  einige,  welche  nicht  schwimnien
  konnten,  blos  auf  der  Seite  des  Flusses,  wo  das
Wasser  nicht  tief  war.  Der  nachberige  Hofmaler,  Feodor
  Iwanoff  (Kalmuk),  und  ich  waren  als  gute  Schwimmer
  ganz  in  der  Mitte  des  Stroms,  wo  er  gegen  10  und
mehr  Fuß  tief  ist,  und  schäkerten  mit  einander,  indem
  wir  uns  mit  Wasser  bespribten.  Rose,  welcher  uns