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das  Wasser  und  hob  Rose  mit  dem  Kopfe,  wäbhrend  ich
ihn  immer  bei  den  Haaren  gefaßt  batte,  an  das  Ufer,  wo
er  alsdann  beinahe  todt  ankam,  sich  aber,  nachdem
wir  ihn  frottirt  und  allerlei  Mittel  angewandt  hatten,
in  einiger  Zeit  wieder  erbohlte.  Triumphirend  brachten
wir  sodann  den  Geretteten  zurück  in  die  Stadt.

Hr.  Rose  war  nach  Rom  als  sächsischer  Penssondr  gekommen.
  Nach  einigen  Jahren  machte  er  den  Feldzug  in
Neapel  und  Italien  mit,  und  gieng  als  französscher  Aide
  de  camp  mit  General  Leelerc  nach  St.  Domingo.  Im
Jahr  1806,  wo  ihn  Kaiser  Napoleon  vor  dem  ersten  preubischen
  Feldzuge  in  Geschäften  nach  Sachsen  und  Berlin
geschickt  batte,  kam  er  auf  seiner  Retour=  Reise  nach  Paris,
  durch  Karlsruhe,  um  mich  als  alten  Freund  zu  befuchen
  und  mir  dafür,  daß  ich  ihm  in  Rom  das  Leben  gerettet,
  nochmals  zu  danken.  Bei  dieser  Gelegenbeit  erzäblte
  mir  derselbe,  daß  er  in  St.  Domingo  von  General
Leelerc  an  die  äußersten  Küsten  von  Indien  geschickt  worden
  sey,  um  daselbst  ein  Anlehn  in  baarem  Geld  zu  bolen.
  Nachdem  er  nun  von  dieser  seiner  Reise,  wozu  er
gegen  drei  Vierteljabre  gebraucht,  wieder  nach  St.  Domingo
  zurückkam,  traf  er  den  General  Leelerc  nur  noch
balb  lebend  an,  indem  die  französische  Armee  daselbst  größtentheils
  zernichtet,  der  Rest  aber  wieder  in  ihr  Vaterland
  zurückgekehrt  war.  Bei  dieser  unerwarteten  Zurückkunft
  wurde  Rose  von  General  Leclere  aufgefodert,  sein
mitgebrachtes  Geld,  die  Schätze,  und  andere  für  das
Naturalten-Kabinet  in  Paris  bestimmte  Gegenstände,  was
eine  ganze  Schiffsladung  ausmachte,  weil  viele  ausgestopfte
  Thiere  dabei  waren,  nach  Frankreich  zu  bringe.