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Rose  versprach  dieses  zu  thun,  infofern  man  es  ihm
uberlasse,  diese  Reise  nach  seinem  Plan  anzutreten,  und
zuerst  von  St.  Domingo  nach  Tranquebar  in  die  dänische
Kolonie  zu  segeln,  als  von  wo  aus  er  sodann  das  Schif
mit  der  Bemannung  wieder  zurücksenden,  und  dann  mit
dänischer  Flagge  gerade  nach  London  geben,  und  von
dort  nach  Frankreich  zu  kommen  suchen  werde.  General
Leclerc  war  dieses  zufrieden,  und  gab  ihm  seinen  Säbel,
den  er  als  ein  Halbsterbender  nicht  mehr  zu  brauchen  hoffen
  durfte,  zum  Andenken.  Als  Rose  mit  einem  dänischen
  Schiffe  nach  London  kam,  gab  er  sich  als  den  Reisegefäübrten
  des  berühmten  von  Humbold  aus,  indem  er
dabei  äußerte,  daß  Hr.  von  Humbold  gestorben  und  er
nun  über  Tranquebar  nach  England  gereis't  wäre,  um
seine  naturhistorischen  Sammlungen  nach  Berlin  zu  bringen.
  Bei  dieser  Erzählung  dußerte  mir  Hr.  Rose,  daß
er  sich  jetzt  noch  schäme,  wenn  er  als  Deutscher  denke,
daß  er  auf  diese  Art  die  Engländer  so  bintergangen  und
belogen  habe,  indem  diese  treuberzig  sein  Mährchen  geglaubt
  und  seine  Ankunft  auf  diese  Art  in  Lloyd's  Kaffeehause
  angeschlagen  bätten.  Dabei  rühmte  mir  Hr.  Nose
mit  der  Aeußerung,  daß  er  im  Begriffe  gewesen,  sich  zu  erkennen
  zu  geben,  die  liberale  Gesinnung  der  Engländer,
die  ihm  gastfreundlich  anriethen,  von  London  nach  einem
bolländischen  und  nicht  nach  einem  franzölischen  Seehafen
  zu  fahren,  weil,  wie  sie  sagten,  den  Franzosen  (ob
sie  gleich  dazumal  mit  den  Preußen  in  Freundschaft  standen),
  doch  nicht  ganz  zu  trauen  sey,  zumal  da  solche
seltene  Gegenstände  leicht  ihre  Habsucht  reizen  könnten.
Um  sich  nicht  zu  verrathen,  nahm  Nose  den  Rath  an,