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und  brachte  auf  diese  Art  die  Schätze  von  Domingo  glücklich
  nach  Holland  und  von  da  nach  Frankreich,  wo  er
von  Napoleon  wegen  seines  Wageßücks  gut  empfangen
wurde.

Den  Lesern  meiner  Schrift  wird  diese  Episode  nicht
unwillkommen  seyn.  Rose  blieb  nachber  in  dem  preußischen
  Kriege  1809  an  der  Weichsel.

Während  meines  Aufenthalts  in  Rom  mußte  ich  mebrere
  meiner  Landsleute  zur  Erde  bepßtatten  seben.  Als
Protestanten  wurden  ste  an  die  Poramide  des  Cajus  Cestus
  begraben.  Von  den  vielen  Leichen,  als  die  des  berübmten
  Bildhauers  Trippel,  Medatlleurs  Hecker,
Architekt  Groß  aus  Stuttgart  und  Ratb  Reiffenfiein,
  war  der  letzte  ein  geborner  Hesse,  und  lebte  in  Rom
über  30  Jabre  als  russischer  Rath  und  war  zu  meiner
Zeit  einer  der  ältesten  und  berühmtesten  Antiquare  daselbst,
  Karb  1795  und  binterließ  einen  ziemlichen  Reichtbum,
  da  er  eine  schöne  jährliche  Pensson  von  Rußland
  bezog,  und  ihm  auch  seine  antiquarischen  Ercursionen,
  welche  er  mit  den  meisten  bedeutenden  Fremden
seit  Winkelmann's  Tod  in  Rom  und  dessen  Umgebungen
machte,  reichlich  bezablt  wurden.  Reiffenstein  gab  bei
solcher  Gelegenbeit  meist  italienischen  Künstlern  den  Vorzug,
  weil  diese  ihm  mehr  zu  schmeicheln  wußten.

Daß  in  Rom  auf  die  irdische  Hülle  eines  Fremden,
welcher  in  keinen  Familienverbältnissen  und  gleichsam
verwais't  stebt,  nicht  viel  geachtet  wird,  sah  ich  bei  dem
Tod  Reiffensteins.  Als  ich  eben  in  der  Barchaci,  meinem
  gewöbnlichen  Speisebaus,  mit  meinem  Reisegefäbrten,
  Hofmaler  Capot,  saß,  trat  ein  Lohnbedienter  (Ser-