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das  Geschrei  der  Leute  verwirrt,  so  daß  wir  endlich  am
Monte  testaccio  wieder  gegen  die  Stadtmauer  kamen  und
beinahe  über  eine  Stunde  das  Grab  suchen  mußten,  währeyd
  dessen  die  Träger  den  Todten  einigemal  von  den
Schultern  warfen,  und  auch  sebr  oft  eine  große  Menge
Menschen  wegen  der  Unebenbeit  des  Terrains  über  einander
  bersielen.  Am  Grab  selbst,  dem  jedoch  die  Fremden
  kaum  sich  nähern  konnten,  weil  ch  die  Italiener,
welche  zu  diesem  Leichenbegängniß  eingeladen  waren,  mit
ibren  Bekannten  vordrängten,  bielt  der  jetzige  Hr.  Staatsrath
  Uden  in  Berlin  Zeine  sebr  rührende  und  passende
Rede  in  deutscher  Sprache,  worauf  wir  dann  die  Grab-Kätte
  verließen  und  wieder  in  unsern  Kutschen  nach  Hause
fubren.

Ich  muß  bei  dieser  Gelegenbeit  auch  eines  merkwürdigen
  Selbstmordes  erwähnen,  der  sich  um  diese  Zeit  in
Nom  zutrug.  Ein  bolsteinischer  Theolog  und  dänischer
Feldptediger,  Hr.  Witte,  kam  im  Jahr  1797  ungefähr
Anfangs  May  nach  Rom.  Bei  seiner  Ankunft  fand  er
zwey  Künstler  aus  Hessen,  welche  seit  einem  Vierteljahr
in  Rom  lebten  und  ibn  auf  ihrer  Reise  in  Augsburg  und
München  angetroffen  hatten.  Diese  erzählten  uns  übrigen
  Deutschen,  daß  Hr.  Witte  zwar  ein  gelebrter,  allein
  auch  dabet  ein  sonderbarer  und  überspannter  Mann
sev.  Er  habe  ihnen  in  München  erzählt,  daß  er  in  der
Welt  herumreise,  um  einen  Ort  zu  suchen,  wo  es  ihm
gefalle,  und  sey  nun  auf  dem  Wege  nach  Jtalien  und
besonders  nach  Rom,  wo  er  sich  häuslich  niederlassen
wolle,  wenn  ihm  jene  römische  Welt  zusage,  im  entgegengesetzten
  Falle  ware  er  aber  entschlossen,  sch  in  Rom

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