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ben  seine  bedeutende  Büchersammlung  den  Deutschen,
welche  dazumal  eine  gemeinschaftliche  Bibliotbek  angelegt
  batten,  zum  Andenken  übermachen  werde.  Alle  diese
Reden  machten  es  sehr  wahrscheinlich,  daß  es  ihm  mit  seinem
  Vorbaben  Ernst  sey,  und  es  war  nur  noch  der  Tag,
wenn  er  solches  ausführen  wolle,  zu  wissen  äbrig.  Eines
Tags,  als  wir  Nachmittags  im  Caffè  greco,  wo  sich  gewöbnlich
  die  meisten  Deutschen  nach  Tisch  versammelten,  eine
Gesellschaft  zusammen  zu  bringen  suchten,  um  eines  Abends
bei  Fackelschein  die  Statuen  in  dem  Museum  zu  seben,  und
ibn  einer  fragte:  ob  er  nicht  auch  Antbeil  nehmen  wolle?
erkundigte  er  ssch,  welchen  Abend  wir  dazu  wählen  würden:?
  Auf  die  Antwort,  daß  solches  erst  in  fünf  bis
sechs  Tagen  gescheben  könne,  erwiederte  er  ganz  kalt:
Nein,  bis  dortbin  bin  ich  ausgezogen,  und  nicht  mehr
unter  euch.  Als  ich  drei  bis  vier  Tage  hernach  nach
Tisch  von  meinem  Speisehaus  mit  einem  meiner  Freunde,
Hrn.  Hofrath  Hirt,  in  das  Caffs  greco  gegen  zwei  Uhr
kam,  und  Hr  Witte  den  Abend  zuvor  einen  ganzen  Waschkorb
  voll  Bücher,  größtentbeils  theologischen,  landökonomischen
  und  pbtlosophischen  Inhalts,  nebst  einem  Fernrohr
und  einem  Sonnen-Mikroskop,  der  neu  errichteten  deutschen
  Bibliothek  überschickt  batte,  und  nach  dem  selbst
noch  der  englische  Leibarzt,  Hr.  Dr.  Temaver,  der  sich
dazumal  in  Rom  aufbielt,  noch  bundert  Dukaten  gegen
zehn  wetten  wollte,  daß  sich  Witte  bei  seinem  rubigen
und  kaltblütigen  Charakter  nicht  todt  schießen  würde,  kamen
  uns  einige  Deutsche,  welche  mit  Hrn.  Witte  an  einem
  andern  Orte  gespeis'tt  batten,  entgegen,  und  sagten,
  daß  derselbe  noch  sehr  gut  wie  gewöhnlich  mit  15=