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nen  zu  Mittag  gespeist,  bierauf  Kaffee  getrunken,  und
vor  einigen  Minuten  hier  von  dem  Kaffeehause  weggegangen
  sey,  um  sich  vor  der  Porta  del  popolo  in  der  Tiber
todt  zu  schießen.  Indem  sie  dies  erzäblten,  zeigten  sie
auf  die  Bank  hin,  unter  welche  er  seinen  Schlüssel  geworfen,
  weil  ihm  Niemand  denselben  abgenommen  bätte,
um  nach  seinem  Willen  die  in  seinem  Zimmer  zurückgelassenen
  Aufträge  zu  besorgen.  Ich  machte  meinen  Landsleuten
  Vorwürfe,  daß  sie  den  Unglücklichen  außer  Augen
gelassen,  und  nicht  vielmehr  auf  seine  Rettung  Bedacht
  genommen  hätten.  Nach  kurzer  Unterredung  beschlossen
  unsrer  10  bis  12,  ihm  nachzugeben,  da  wir  es
für  möglich  bielten,  ibn  noch  von  seinem  Vorhaben  abzubringen,
  oder  wenigstens  an  der  Vollführung  zu  bindern.
  Vor  der  Porta  del  popolo,  wo  zwei  Wege,  einer
gleich  vor  dem  Tbore,  der  andre  aber  eine  starke  Viertelstunde
  weiter  an  der  Tiber  links  ging,  tbeilten  wir  uns,
um  ibn  nicht  zu  verfehlen.  Als  nun  die  erste  Abtbeilung,
welche  den  kürzesten  Weg  zu  machen  hatte,  ungefähr  an
den  Ort  kam,  wo  wir  Deutschen  gewöhnlich  badeten)  so
stand  unten  an  dem  Ufer  der  Tiber  Witte,  und  machte
sich  gerade  seine  Pistolen  zurecht.  Mit  finsterm  Blick  und
einer  Art  Ingrimm  sab  er  auf  die  Ankommenden.  Diesfe,
aus  Furcht,  er  möchte  die  Pistolen  auf  sie  abbrennen,
nabmen  Reisaus  und  brachten  die  Nachricht  auf  das  Kaffeehaus
  zurück.  Die  andere  Parthie,  welche  wegen  der
vor  der  Tiber  stebenden  Häuser  eine  starke  Viertelstunde
Wegs  mehr  zu  gehen  batte,  erblickte  den  Unglücklichen
schon  von  Ferne,  wie  er  langsamen  Schritts  bis  über  die
Hüften  in  den  Strom  ging,  das  tödtliche  Geschoß  auf  sich