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schöner  Hoffnungen  zu  dem  Ebrenmanne,  der  mich  mit
Höflichkeit  und  Lob  überhäufte,  und  dabei  versicherte,  seine
Frau  seo  entzückt  von  meiner  berrlichen  Arbeit.  Zugleich
fragte  er  mich  nach  dem  Preise.  Dies  setzte  mich  in  nicht
geringe  Verlegenbeit,  da  er  jedoch  darauf  bestand,  so  forderte
  ich  Kammelnd  zehn  gechinen,  aber  mit  so  leiser
Stimme,  daß  ich  mich  selbst  kaum  hörte.  Er  eilte  in  das
Nebenzimmer  und  drückte  mir,  als  er  wieder  zurück  kam,
Geld  in  die  Hand.  Es  ist  eine  Kleinigkeit  über  die  Forderung,
  setzte  er  binzu,  und  ich  bedaure  nur,  daß  meine
Frau  noch  zu  Bette  ist  und  ihre  Bekanntschaft  jetzt  nicht
machen  kann.  Ich  empfahl  mich  und  batte  nichts  angelegentlicheres
  zu  thun,  als  nach  dem  Schatze  in  meiner
Hand  zu  sehen.  Aber  statt  der  zehn  Zechinen  waren  es
drey  Seudi.  Ungewiß,  ob  es  ein  Irrthum  seo,  schämte
ich  mich,  umzukebren,  ging  aber  sogleich  zu  Freund  H.,
dem  ich  mein  Schicksal  erzählte.  Vielleicht,  setzte  ich  hinzu,
  vielleicht  hat  der  Mann  drey  Seudi  verstanden,  weil
ich  sebr  leise  gesprochen.  Es  mag  seyn,  erwiederte  H.,
daß  Sie  sich  versprochen  haben,  allein  wenn  Hr.  F.  K.  kein
unvernünftiger  Geizbals  wäre,  so  hätte  er  wobl  begreifen
können,  daß  Sie  ihm  so  bedeutende  Risse  nicht  um  eine
Zechine  zu  fertigen  im  Stande  sind:  leider  kenne  ich  von
demselben  eine  ähnliche  Geschichte,  und  in  der  That  kostet
es  seiner  trefflichen  Gemablin  genug  Mübe,  des  Mannes
Sottisen  und  Bettisen  wieder  gut  zu  machen,  so  oft  es
angebt.  Er  rietb  mir  nun,  den  Patron  über  ein  mögliches
  Mißverständniß  aufzuklären,  und  die  zebn  Zechinen
oder  meine  Zeichnung  wieder  zu  verlangen.  Ich  befolgte
den  Rath,  und  schrieb  an  F.  v.  K.  ein  Billet.  Ein  Paar