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teressiren,  und  auch  meine  besondere  Aufmerksamkeit  anzogen.
  Ich  will  nur  einiger  gedenken.

Besondere  Feße  baben  die  fremden  Künstler  in  Rom
keine,  indessen  machen  sie  sich  dergleichen,  bei  der  Ankunft
  oder  Abreise  eines  ibrer  Bekannten,  oder  auch  bei
Vollendung  einer  ihnen  gelungenen  und  bedeutenden  Arbeit,
  als  worauf  gewöhnlich  eine  Landreise  in  Gesellschaft
  guter  Freunde,  die  sich  immer  willig  dazu  sinden,
  unternommen  wird,  und  wobei  es  besonders  auf
zwanglose  Unterhaltung  abgeseben  ist.  Uebrigens  kann
man  die  sonntäglichen  Zusammenkünfte  der  Künfller,  wo
sie  gewöbnlich  ind  der  Frühe  vor  Tisch  die  verschiedenen
Gallerien  und  andere  Kunstsammlungen,  Nachmittags
aber  die  in  und  um  Rom  gelegenen  Villen  ,  Ruinen  re.
miteinander  besuchen,  und  bierauf  gewöhnlich  ein  freundschaftliches
  Abendessen  einnehmen,  ebenfalls  Feste  nennen,
  indem  wenigstens  bei  solchen  Veranlassungen  beitrer
Scherz  und  laute  Freude  berrschen,  und  die  lehrreichsten
Mittbeillungen  über  die  gesebenen  Objekte  statt  finden.  Zu
meiner  Zeit  feierten  die  Künfler,  und  überbaupt  die
fremden  Deutschen  bloß  die  Neujahrsnacht  mit  einem
Schmaus,  wo  sch  gewöhnlich  in  dem  Speisehaus  Cavaletto
  die  meisten  versammelten,  und  nachdem  sie  miteinander
  zu  Nacht  gespeist,  die  letzten  Stunden  des  Jabrs
mit  einem  Punsch  schlossen.  Waren  die  ersten  Punschgläser
  geleert,  und  die  Gesellschaft  in  lustiger  Stimmung,
dann  wurde  eine  Rede  gebalten,  wobel  ein  Anderer  die
Hände  des  Redners  zu  mancherlei  komischen  Gestikulationen
  in  Bewegung  setzte.  Da  zu  dieser  Posse  gewöhnlich
  der  witzigste  Kopf  aus  der  Gesellschaft  gewäblt  ward,