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und  es  an  Stoff,  die  Zuhörer  über  ihre  im  alten  Jabre
begangenen  Thorheiten  und  äbnliche  Dinge  zu  unterbalten
  nie  feblte,  so  bildete  der  Uebergang  von  dem  Alten  in
das  neue  Jahr,  ein  langersehntes  Freudenfest  für  die
Künßler  in  Rom,  zumal  da  die  Getränke  dabei  nicht  gespart
  wurden,  und  in  allen  Sprachen,  selbst  in  Versen
  gescherzt  ward,  und  auch  der  Unsiun  die  Lachlust
erhöhte.  «

Nicht  selten  geschiebt  es  auch,  daß  die  Künßler  an
den  jährlichen  Vergnügungen  der  Römer,  auf  den  erßen
Mai,  oder  in  der  Herbstzeit  an  den  sogenannten  fetten
Donnerflägen  (Giovedi  grassi)  Antbeil  nebmen.  Die  Rsmer
  versammeln  sich  dann  mit  ihren,  meist  schönen  und
oft  auch  gefälligen,  Hausfrauen  auf  Monte-Testaccio  in
einer  Villa,  oder  auch  auf  dem  Lande,  erlustigen  sich  mit
Musik,  Tanz  und  Scherz.  Ohne  daß  ich  mir  nun  gerade
dergleichen  Ausgaben  oft  erlaubte,  ließ  ich  mir  doch  keinen
  Vorwurf  wegen  Versäumung  einer  solchen  Villeggiatura
  oder  Landparthie  machen,  und  in  Gesellschaft  mit
meinen  Freunden,  besuchte  ich  auch  gerne  und  nicht  selten
  dergleichen  Orte,  wo  man  die  Römer  so  beiter  und
vergnügt  findet,  daß  ibnen  wohl  in  der  Welt  kein  Volk
darin  gleich  kommt:  denn  bier  siehet  man  malerische
Tänze,  man  bört  den  Improvisatore  mit  poetischem
Geiste  und  Scherz  die  Gesellschaft  erbeitern,  und  sie  oft
zur  Mußk  und  zu  einem  gemeinschaftlichen  Gesange  aufmuntern,
  und  Jugend  und  Alter  mischen  sich  im  buntelüen
  Wechsel.  Zu  diesen  Vergnügungen  gebört  auch  der
Carneval,  wobei  sich  jeder  Fremde  den  Nachmittag  im
Corso  einfindet.  Dort  sammeln  sich  die  Masken,  die