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bangen  und  geschmäückt  sind.  Der  beillge  Vater  erschein
bier  fast  wie  ein  böheres  Wesen,  indem  er  links  und
rechts  seinen  Segen  über  das  Volk  austbeilt,  und  auf
einem  mit  vielem  Pomp  und  Glanz  angeordneten  Traggerüffe,
  binter  einem  kleinen  Altar,  und  vor  einem  mit
weißen.  Pfauenfedern,  gleich  den  Sonnensirablen  geformten,
  Halbzirkel  kniet,  binter  ibm  sein  Hofstaat  und  seine
Garde.  Diesen  folgem  dann  alle  verschiedene  Ordensgeistlichen
  mit  ihren  Monstranzen,  köstlichem  Rauchwerk
und  Musik.  Das  stattliche  und  ehrenvolle  Anseben,  der
bei  diesem  über  eine  Stunde  dauernden  Suge  befindlichen
Diener  des  Herrn;  die  Auszierung  der  Häuser,  aus  deren
  Fenster  die  Zuschauer  Blumen  und  Lorbeeren  auf
den  Zug  werfen,  das  mysteriöse  Tageslicht,  da  die  Sonnenstrablen
  nur  schwach  durch  die  über  die  Straße  aufgespannten
  Tücher  eindringen,  die  Woblgerüche,  welche
das  Rauchwerk  und  die  Blumen  verbreiten,  bezaubern
die  Sinne  und  versetzen  uns  in  eine  überirdische  Welr.
Die  Einweihung  der  Thiere  an  dem  Feßttage  des
beiligen  Antonius  von  Padua,  das  Feß  aller  Seelen,
  wo  man  die  oft  sehr  kunstvoll  ausgezierten
Grüfte  besucht;  so  wie  auch  das  Heilig=  und  Seligsprechen,
  und  noch  mebrere  andere  kirchliche  Feste  geben
ebenfalls  dem  Künstler  zu  mannichfaltigen  Betrachtungen
und  Studien  Anlaß,  und  in  dieser  Hinsicht  bleibt  Rom
für  ihn  der  einzige  Ort.  Räücksschtlich  der  während  meines
  Aufenthalts  in  Rom  erlebten  außerordentlichen  Feste
und  Feierlichkeiten,  bleibt  das  im  Jahr  1796  statt  gebabte
Wunder  für  mich  eines  der  merkwürdigsien;  denn  es  begann
  unter  furchtbaren  Andeutungen  für  alle  Fremden.