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(eine  Kaffeeboutique  aufzeichnen  zu  lassen.  Als  ich
nun  den  nächsten  Sonntag  wleder  in  das  Kaffeehaus
kam,  wandte  sich  derselbe  wieder  an  mich  und  sagte:
Mein  Herr,  ich  bin  diesen  Morgen  in  den  ersten  Kirchen
von  Rom  gewesen,  und  babe  in  den  mebrsten  derselben
oben  an  der  Decke  die  vier  Welttbeile  ebenfalls  durch  gemalte
  Thiere  vorgestellt  geseben,  und  diese  Gemülde
sind  nun  schon  alt  und  noch  nicht  beruntergefallen,  und
ich  glaube,  daß  sse  wohl  auch  in  meinem  Kaffeehaus  anzubringen
  sind:  denn,  setzte  er  binzu,  heut  zu  Tage
macht  man  über  alles  Kritiken,  sogar  über  St.  Peter.
Weil  ich  mich  nun  mit  diesem  Manne  nicht  weiter  einlassen
  wollte,  auch  merkte,  daß  er  seinen  Malern  meine
Kritik  mitgetbeilt  batte,  und  daß  diese  solche  nicht
ganz  günstig  aufgenommen  haben  mochten,  so  sagte  ich
ibm:  er  möchte  es  denn  auch  so  machen  lassen,  ich
bätte  ihm  meine  Meinung  nur  auf  sein  Verlangen  geäußert,
  und  er  sollte  sich  deßbalb  über  meine  Kritik  binaussetzen.


Nachdem  nun  das  Zimmer,  worin  sich  gewöhnlich
die  deutschen  Künstler  alle  Abende  versammelten,  mehrere
Wochen  wegen  des  Ausmalens  verschlossen  war,  und  dann  wieder
  geöffnet  worden,  hatten  die  italienischen  Maler,  um  sich
an  mir  zu  rächen,  an  die  eine  Wand  eine  große  Landschaft
in  Fresko  gemalt,  worauf  als  Staffage  mein  Freund
Feodor,  der  dazumal  mit  mir  zusammen  wobnie,  auf
einem  Esel  saß,  den  ich  an  einem  Seil  über  eine  Brücke
fübrte,  und  in  der  andern  Hand  einen  großen  Zirkel
  batte.  Diesen  Zug  schloß  Maler  Frey,  der  ebenfalls
  unser  Hausgenosse  war,  ein  grobes  Portefeuille