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wenn  er  anders  wolle,  das  wir  wieder  bei  ibm  einkebren
  sollten,  was  er  denn  auch  mehrere  Tage
darauf  thun  ließ.  Seine  Maler  begnügten  sich  nun,  jenseits
  der  Brücke  vor  ein  großes  Gebüsch  einen  bellenden
Hund  zu  stellen.  Ob  dieser  Hund  sie  selbft  repräsentiren,
oder  eine  neue  Satyre  auf  uns  seyn  sollte,  war  schwer
auszumitteln;  wir  ließen  uns  darum  die  Verbesserung
gefallen,  und  zogen  wieder  ein.

Unter  meinen  verschiedenen  Exeursionen  2  wäbrend
meines  Aufentbalts  in  Rom,  machte  ich  auch  im  Jahr
1794  mit  meinem  Freunde,  Kupferstecher  Gmelin,  eine
Reise  nach  Terni,  um  daselbst  den  Wasserfall  des  Velino
zu  zeichnen,  den  Gmelin  später  nach  seiner  Zeichnung
als  Pendant  zu  der  Grotte  des  Neptun  zu  Divoli,  mit
seiner  bekannten  Geschicklichkeit  in  Kupfer  gestochen.  Mit
wahrem  Vergnügen  erinnere  ich  mich  dieser  interessanten
Reise,  über  den  schönsten  Theil  der  Apenninischen  Gebürge,
  von  welchem  Plinius  in  seinen  Briefen  bei  Beschreibung
  seines  Landbauses  so  herrliche  Schilderungen
macht.  Bei  dieser  so  schönen  Reise,  und  namentlich  während
  unseres  Aufenthalts  in  dem  Velinischen  Tbale,  in
der  Nähe  des  Wasserfalls,  bätten  wir  uns  jedoch  wegen
eines  unvorsichtigen  Scherzes  etwas  sebr  Unangenehmes
zuziehen  können.  Den  Weg  von  Rom  nabmen  wir  über
Civita  Castellano  und  Terni,  auf  welchem  Wege  man
in  der  Gegend  von  Narni  noch  viele  Ruinen  antrifft,
von  denen  einige  mir  die  Reste  der  Villa  des  jungen
  Plinius  zu  seon  schienen;  indem  nicht  nur  jene
Gegend  mit  seiner  Beschreibung  harmonirt,  sondern  weil