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uns  unter  den  Ruinen  von  Terni  begraben  zu  lassen,  so  wle
auch  die  große  Entfernung  des  Wasserfalls,  die  über
zwel  Stunden  Wegs  betrug,  veranlaßte  uns,  eine  Unterkunft
  in  der  Näbe  des  Wasserfalls  selbst  zu  suchen.  Etwas
  über  die  Hälfte  auf  dem  Wege  von  Ternt  und  der
Cascade,  liegt  ein  kleiner  Ort  Namens  Babigno,  welcher
ebenfalls  schon  mehrere  male  durch  Erdbeben  gelitten,
und  jedesmal  wieder  neu  neben  den  Ruinen  des  alten
Orts  aufgeführt  worden.  Diesem  Orte  gegenüber,  unten
in  dem  engen  Tbale,  worin  der  Velino  fließt,  nachdem
er  den  Fall  gemacht,  sahen  wir  ein  von  außen  jiemlich
ansebnliches  Lustgebäude.  Wir  ritten  mit  unsern  Eseln
dabin,  und  trasen  unweit  davon  einen  Landmann  mit
einer  Frau  und  einen  jungen  Menschen  von  ohngefähr
20  Jabren,  welche  die  Gartenleute  dieser  Villa  waren,
und  uns  sagten,  daß  sie  von  ihrem  Principale  Erlaubniß
bätten,  Fremde  in  das  Casino  zu  logiren,  und  ihnen  auf
ihre  Rechnung  Esen  und  Trinken  geben  zu  dürfen.  Dieses
  Gebsude  lag  nur  eine  Viertelfunde  von  dem  Wasserfall,
  und  so  war  uns  das  Anerbieten  sehr  erwünschr.
Wir  ließen  uns  sogleich  das  Haus  zeigen.  Als  wir  aber
in  das  Junere  desselben  kamen,  so  fanden  wir  die  bintern
Mauern  von  den,  oben  von  dem  Berge  nach  und  nach
berunter  gewälzten,  Steinen  zum  Tbeil  eingefallen,  und
in  dem  ganzen  Hause  kaum  noch  2  bis  3  Zimmer  für  die  Notb
gegen  die  Thbalselte  wohnbar.  So  bequem  nun  einer  Seits
diese  Wohnung  für  unsern  Aufentbalt  in  der  Näbe  des  Wasser
  falls  war,  so  vorsichtig  machte  uns  andrer  Seits  die  Beschaffenbeit
  derselben  hinsichtlich  unserer  Sicherheit;  denn
fürs  Erße  dringt  in  dieser  Einöde  der  Velino  mit  einem  außer-