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mes  geahnet;  allein  da  wir  bis  gegen  Mitternacht  ganz
vergebens  auf  die  Zurückkunft  dieses  Mannes  warteten,
so  ngen  wir  an,  allerlei  Besorgnisse  wegen  unserer  Sicherbeit
  zu  bekommen;  denn  wie  leicht  konnte  das  Gesindel
  in  der  Nachbarschaft  unsern  Aufentbalt  ausfindig  gemacht
  baben  und  uns  überfallen.  Auch  mußten  wirs
für  möglich  halten,  daß  selbst  unsere  Hausleute,  von
welchen  Niemand  diese  Nacht  über  bei  uns  bleiben  wollte,
vielleicht  schon  einen  Wink  erbalten  hätten.  Als  uns
endlich  der  Schlaf  übermannte,  brachten  wir  unfre  Pistolen
  in  Ordnung,  und  verrammelten  Thür  und  Fenster
unseres  Zimmers  mit  Tischen  und  Stühlen,  und  schliefen
  endlich  aus  Ermüdung  ein.  Als  wir  des  andern  Morgens
  ganz  früb  erwachten,  und  unsere  Fenster  öffneten,
  so  standen  unsere  3  Hausleute  in  ziemlicher  Entfernung
  von  dem  Hause,  und  schauten  einer  binter  dem
andern  ganz  furchtsam  berüber,  ob  wir  noch  lebten  Wir
machten  ibnen  Vorwürfe,  und  Gmelin  drobte  mit  geballter
  Faust.  Der  Mann,  welcher  den  Herzhaften  spielte,
ging  jetzt  auf  uns  zu,  während  die  Frau  und  der  junge
Mensch  sich  ängßtlich  an  seine  Kleider  hingen,  und  ihm
folgten.  Beim  Eintritt  in  das  Zimmer,  wurden  die
Leute  ganz  verblüfft  über  unsere  Anstalten  zur  Vertbeidigung.
  Mit  großer  Heftigkeit  fing  jetzt  mein  Freund
an:  Ibr  seyd  Lumpengesindel,  sonst  bättet  Ihr  uns  nicht
in  dieses  abscheuliche  Nest  einquartirt.  Per  Pamore  di  Dio!
(Um  Gotteswillen!)  was  ist  gescheben?  fragte  der  Mann.
Wie!  was  ic  gescheben?  fuhr  Gmelin  fort,  Jör  fragte
Ibr  sebts  ja.  —  Wenn  wir  nicht  so  gute  Cbristen  wären,
und  so  beillge  Gebete  wüßten,  so  wären  wir  diese  Nacht