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wieder  quälen.  Der  Mensch  versprach  heilig  zu  thun,
was  mein  Freund  forderte.

Auf  diese  Weise  glaubten  wir  nun,  die  Nacht
über  in  diesem  alten  Zauberschlosse  vor  allen  Unfällen
  frei  und  unbesorgt  seyn  zu  können,  weil  des
Nachts  Niemand  bineinzugehen  wagte,  und  am  Ende
auch  der  Mann,  welcher  bisher  den  Herzbaften  gespielt,
es  nicht  mehr  that.  ·

Allein  der  unzeitige  Scherz,  den  wir  uns  erlaubt,
wäre  uns  bald  theuer  zu  stehen  gekommen.  Die  Frau,
als  sie  erfuhr,  daß  wir  am  nächsten  Sonntage  nicht  zur
Messe  gegangen  seyen,  hielt  uns  jetzt  für  Teufelsbanner;
und  weil  uns  die  bösen  Geister  in  ihrem  Schlosse  nichts
Uebles  zugefügt,  so  schien  es  ihr  gewiß,  daß  wir  mit  Damonen
  einen  Bund  haben  müßten.  Der  Zufall  wollte,
daß  ihre  Seidenwürme  in  der  Nacht,  auf  den  Abend,
an  welchem  wir  sie  in  ihrem  Häuschen  besuchten,  erfro-Fren.
  Nachdem  wir  nun  10  bis  12  Tage  ganz  ruhig  in
unsrer  Freiburg,  ohne  weitere  Sorgen  vor  Dieben  geschlafen
  hatten,  kam  eines  Morgens  in  der  Frühe  ein
Landmann  aus  dem  nächsten  Oertchen  Babingo  zu  uns,
der  uns  sehr  freundlich  grüßte,  und  erzählte,  daß  er
auch  schon  einen  französischen  Künstler  Namens  Ducros
(den  wir  von  Rom  aus  sehr  gut  kannten)  in  dieser
Gegend  herumgeführt,  und  daß  er  sein  Gevattermann
  geworden,  weil  seine  Frau  gerade  dazumal
einen  Buben  zur  Welt  gebracht.  Weil  er  nun  so  gut  mit
Fremden  umzugeben  wisse,  so  hätte  ihn  sein  Herr  Pfarrer,
welcher  uns  etwas  zu  sagen  bätte,  zu  uns  gesandt,  um
uns  einzuladen,  diesen  Morgen  noch  in  das  Pfarrhaus