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zu  kommen.  Wir  nahmen  keinen  Anstand  der  Einladung
zu  folgen.  Der  Pfarrer  entschuldigte  sich  mit  vieler  Artigkeit,
  daß  er  uns  habe  zu  sich  bitten  lassen,  statt  selbst  zu
uns  zu  kommen,  er  babe  aus  Besorgniß  für  uns  so  bandeln
  müssen.  Die  Frau,  bei  der  wir  wohnten  und
speisten,  babe  uns  bei  ihm  als  Hextenmeister  angeklagt,
indem  wir  unter  Gespenstern  wie  unter  Menschen  leben
koͤnnten,  und  wenigstens  einen  Bund  mit  dem  Bösen  baben
muͤßten.  Auch  gingen  wir  nicht  zur  Messe,  und  hätten
ibre  Seidenwürmer  in  einer  Nacht  getödtet.  Ich  wollte
Ibnen  daher  ratben,  fubr  der  redliche  Pfarrer  fort,  nicht
mehr  bei  ihr  zu  speisen  und  überhaupt  ihren  Aufentbalt
zu  verlassen,  denn  solche  Menschen  lassen  sich  leicht  zu
Unbesonnenbeiten  verleiten.  Sollten  Sie  aber  noch  länger
  in  hiessger  Gegend  verweilen  wollen,  so  will  ich  die
beiden  Herren  mit  Vergnügen  bei  mir  aufnehmen.  Die
Warnung  des  Geistlichen  machte  uns  besorgt;  und  da
Gmelin  und  auch  ich  unsere  Arbeit  so  weit  beendet  hatten,
  daß  wir  sie  zu  Hause  vollends  ausführen  konnten,
so  besannen  wir  uns  nicht  lange,  und  dankten  dem  ehrlichen
  Geistlichen  für  die  Warnung,  so  wie  für  die  uns
angebotene  Bewirthung.  Nachdem  wir  nun  noch  denselben
  Tag  unsre  alte  Villa  verlassen,  und  noch  einige  Tage
in  Terni  verweilt  batten,  wo  noch  verschiedene  Alterthümer,
  und  besonders  der  alte  merkwürdige  templo  dü##
sole  unfre  Aufmerksamkeit  erregte,  traten  wir  die  Rückreise
  nach  Rom  an.  Auf  diesem  Wege  überfiel  uns  einige
Stunden  vor  Civita  Castellana  ein  so  beftiges  Donnerwetter
  und  ein  so  gewaltiger  Regenguß,  daß  wir  genstbigt
  waren,  in  dieser  Stadt  schon  Nachmittags  gegen