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dauerten,  daß  wir  nicht  früber  geschickt  batten,  denn  ibr
Vorratb  sey  beinabe  ganz  aufgezehrt.  Indessen  schickten
sie  uns  doch  noch  den  Ueberrest,  der  in  einer  Flasche  Wein,
einem  Stück  Brod  und  ungefähr  12  Aluce  (Sardellen)  beüdaund.
  Ob  nun  gleichwohl  dieses  Wenige  nicht  sättigte,
indem  wir  durch  Luft  und  Bewegung  einen  ungebeuren
Appetit  verspürten,  der  sich  durch  die  Furcht,  hungern
zu  müssen,  noch  vermehrt  hatte,  nahmen  wir  die  Gabe
doch  mit  Dank  an,  besonders  da  diese  guten  Leute  sie
so  freundlich  mitgetbeilt  hatten.

Den  andern  Tag  in  der  Frühe,  machten  wir  nochmals
  einen  Gang  unter  die  Ruinen,  und  traten  sodann
unsere  Rückreise  nach  Salerno  wieder  an.  Als  wir  auf
die  Landstraße  kamen,  welche  von  Salerno  nach  Epoli
zieht,  trafen  wir  auf  ein  kleines  Wirthshäuschen.  Ein
freudiger  Anblick,  indem  uns  Hunger  und  Durst  noch
quälten.  Aus  dem  Wagen  fragten  wir  den  Wirtb,  ob  er
nichts  zu  essen  und  zu  krinken  habe?  O  ja:  Wein,  Brod,
Würste,  kurz  was  die  Herren  verlangen,  gab  er  zur  Antwort.
  Bringen  Sie,  was  Sie  haben,  riefen  wir  ihm  zuder
  jetzt  Brod,  Wurst  und  einen  großen  Topf  mit  schlechtem
  Wein  herbei  holte.  Hungrig,  wie  wir  waren,  sielen
wir  über  den  magern  Imbis  her,  vergaßen  aber,  nach
italienischer  Sitte,  mit  dem  Wirtbe  zuvor  über  den  Preis
zu  accordiren.  Der  unverschämte  Bursche  verlangte  zwet
Zechinen  für  eine  Sache,  die  böchstens  einen  Sechsbätzner
  gelten  konnte.  Obne  mich  in  einen  Streit  einzulassen,
nahm  ich  zwei  neapolitanische  Kreuzer  und  drückte
dem  Unverschämten  solche  zur  Ebaise  beraus  mit  den  Worten
  in  die  Hand:  Hier  habt  Ihr  die  Zeche  mit  zwei  Zechi-